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Vom Winde verweht: Brink musste erneut saniert werden

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Vom Winde verweht: Brink musste erneut saniert werden

Bei Wind wurde viel Staub aufgewirbelt am Brink in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Doch das hätte nicht passieren dürfen: Erst vor einem Jahr wurde die Fläche grundlegend saniert.

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Bis Ostern bleibt der Platz am Brink gesperrt.

Quelle: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Bei Wind wurde viel Staub aufgewirbelt am Brink in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Doch das hätte nicht passieren dürfen: Erst vor einem Jahr wurde die Fläche grundlegend saniert. Fehlerhaft, sagt Frank Claus vom städtischen Grünamt. Vor wenigen Tagen wurde der Boden daher erneut gemacht, bis Ostern bleibt die Fläche nun gesperrt.

Das Problem sei das verwendete Material gewesen, „das sich auf Grund seiner Zusammensetzung als nicht verdichtungsfähig erwiesen hat“, erläutert der Planer aus dem Grünamt. Mit eben den ungewollten Effekten bei starkem Wind. Bemerkt wurde das Problem bereits kurz nach der Fertigstellung. „Ein Austausch des Materials war vor Saisonbeginn 2015 nicht mehr möglich, sodass mit Rücksichtnahme auf die anliegenden Geschäfte und Gaststättenbetriebe diese Maßnahme für das Frühjahr 2016 terminiert wurde.“

Nur eines war klar: Bis Ostern sollte alles erledigt sein. Weil dann die Freiluftsaison wieder beginnt und die Flächen zum 1. April durch das Rostocker Liegeschaftsamt bereits wieder an die Gastronomie vermietet wurden.

Auf die Stadt kommen durch die erneute Sanierung des Bodens keine zusätzlichen Kosten zu, erläutert Grünamts-Mitarbeiter Frank Claus. Das sei eine Regressleistung. Wie sich die Baufirma und deren Zulieferer dann einigen, sei deren und nicht Rostocks Problem, so Claus. Nachdem die Arbeiten vor wenigen Tagen ausgeführt wurden, bleibt der Zaun noch 14 Tage stehen, damit sich das Material verfestigen kann.

Die KTV-Ortsbeiratsvorsitzende Anette Niemeyer (Aufbruch 09) kritisiert, dass die Öffentlichkeit über die Arbeiten und den aufgestellten Zaun an diesem stark frequentierten Platz nicht informiert wurde. Frank Claus räumt ein, dass das versäumt wurde. Allerdings sei aufgrund der Witterung nicht klar gewesen, zu welchem Zeitpunkt die Arbeiten, die nur ohne Frost möglich waren, erledigt werden konnten.

Von tn

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