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Vorerst kein Geld für Sportler

Stadtmitte Vorerst kein Geld für Sportler

Finanzausschuss stimmt gegen Kauf von Eismaschine und Sprunganlage

Stadtmitte. Rostock ist auf Rekordkurs: 24,2 Millionen Euro Überschuss soll die Stadtkasse zum Jahresende aufweisen. Und die Linken wollen ein Teil des Geldes für Schulen und Sport einsetzen. Doch nach Finanzsenator Chris Müller (SPD) hat nun auch der Finanzausschuss die Pläne abgelehnt.

 

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Es kann nicht dringend sein, sonst wäre das schon aufgelistet worden.“ Thoralf Sens (SPD)

Quelle:
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Das sind hochgradig wichtige Investitionen. Es droht der Totalausfall.“Martin Meyer, Amt für Schule und Sport

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Es kann nicht dringend sein, sonst wäre das schon aufgelistet worden.“ Thoralf Sens (SPD)

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Das sind hochgradig wichtige Investitionen. Es droht der Totalausfall.“Martin Meyer, Amt für Schule und Sport

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Die Linken kämpfen für mehrere Projekte: Für 100000 Euro sollen neue Möbel für die Chemie-, Physik- und Bio-Räume der Kooperativen Gesamtschule in der Südstadt angeschafft werden. Weitere 150

000 Euro sollen in die Ton- und Lichttechnik für die Aula des Innerstädtischen Gymnasiums fließen. Auch die Sanierung der Sprunggrube in der Sporthalle Marienehe (100 000 Euro), eine neue Trockensprunganlage für Wasserspringer und eine neue, 110000 Euro teure Eismaschine für die Eishalle stehen auf der Liste der Linken. Diese haben bisher jedoch nicht sagen können, wo genau das Geld im Haushalt herkommen soll. „Wir sind hier auf die Stadtverwaltung angewiesen, die uns noch Informationen zuarbeiten muss“, sagte Sandro Smolka im Finanzausschuss.

Dass die Investitionen dringend notwendig sind, daran ließ Martin Meyer, Amtsleiter für Schule und Sport, im Ausschuss keinen Zweifel. Bei der Sprunganlage drohe der Totalausfall für den Leistungssport. Und auch die Eismaschine stehe kurz vor dem Aus, so Meyer.

Thoralf Sens (SPD) räumte ein, „dass das mit Sicherheit alles wichtig ist“. Aber: Auch in anderen Bereichen, wie Kita oder Straßenbau, würden dringend Gelder gebraucht. Was am Ende wo eingesetzt wird – dafür gebe es Prioritätenlisten, und hier tauchten die Projekte bisher nicht auf, so Sens.

Sobald die Linken eine Rückmeldung aus dem Rathaus haben, wie viel Geld noch bei investiven Mitteln unverbraucht ist, wollen sie die Bürgerschaft über die Investitionen abstimmen lassen.

aw

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