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Wahlkampf: Parteien für Mindestlohn

Schmarl Wahlkampf: Parteien für Mindestlohn

Kandidaten zur Bundestagswahl diskutieren über Leiharbeit und Minijobs.

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Von links: Steffen Bockhahn (Linke), Moderatorin Renate Heusch-Lahl, Harald Terpe (Grüne) und Christan Kleiminger (SPD)

Quelle: Anja Levien

Schmarl. Über Minijobs, Leiharbeit und Mindestlohn haben die Kandidaten der Bundestagswahl auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rostock-Schwerin im Rahmen des Schmarler Stadtteilfestes diskutiert. Christian Kleiminger (SPD) räumte zu Beginn der Diskussion ein: „Wir haben als rot-grüne Regierung damals den Minijob verantwortet. Das war ein Fehler. Auch, dass wir von vornherein nicht den Mindestlohn eingeführt haben. Die SPD ist für den Mindestlohn. Es gibt heute zu viel Leih- und Zeitarbeit. Zu viele prekäre Arbeitsverhältnisse. Wir müssen das Tor wieder ein Stück weit schließen.“

Harald Terpe, Bundestagskandidat der Grünen, gestand seiner Partei ebenfalls eine Mitverantwortung beim Thema Leiharbeit und Minijob ein. „Ich glaube nicht, dass Leiharbeit verboten werden soll, aber gleiche Rechte wie die der Stammbelegschaft sollten eingeräumt werden“, sagte er.

Ähnlich sieht das Steffen Bockhahn (Linke). „Ich bin nicht resolut gegen Leiharbeit und sage abschaffen, aber Leiharbeiter müssen mehr bekommen als die Stammbelegschaft.“ Beim Mindestlohn verlangt das Bundestagsmitglied anstatt der 8,50 Euro einen Mindestlohn in Höhe von zehn Euro. „Das ist nicht utopisch viel, und davon wird man nicht reich, aber man kann davon leben“, sagte Bockhahn.

Anja Levien

 

OZ

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