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Ab Sonnabend gibt es wieder Weitblick

Warnemünde Ab Sonnabend gibt es wieder Weitblick

In rund 600 Arbeitsstunden hat der Verein den Warnemünder Leuchtturm für die Saison vorbereitet

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Die Leuchtturm-Männer haben die untere Aussichtsplattform frühlingshaft geschmückt.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Es ist eine Tradition und für alle Leuchtturmfans ein Muss: Am Ostersonnabend startet der Leuchtturm-Verein in die Saison und schließt die Tür des Warnemünder Wahrzeichens auf.

„Ab 11 Uhr können endlich alle wieder den atemberaubenden Ausblick aus rund 30 Metern Höhe genießen“, sagt Beate Hlawa, Marketing-Chefin der Tourismuszentrale. Der Rostocker Journalist Horst Marx wird den Saisonstart der Leuchtturm-Männer moderieren.

„Wir starten mit Shantymusik von den Klaashahns in die diesjährige Turmsaison und freuen uns auf viele Besucher“, lädt Klaus Möller, Vorsitzender des Leuchtturm-Vereins zur Turmeröffnung ein. Der Verein ist Träger des Warnemünder Wahrzeichens, das zum Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund gehört.

Bevor der Turm am Sonnabend geöffnet werden kann, waren viele ehrenamtliche Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder notwendig. Sie haben die Treppen und Plattformen für die neue Saison vorbereitet. Der Trupp reiferer Herren, das Durchschnittsalter beträgt mehr als 70 Jahre, hat gespachtelt, verfugt, gemalert und geschraubt. Es wurden auch Fußböden erneuert und einige Plexiglasscheiben ausgetauscht.

Wilfried Schroeder hat die Arbeiten im und am Leuchtturm koordiniert.

„Die Männer haben drei Wochen lang richtig zugepackt, jetzt sind wir startklar“, so Klaus Möller. Auch in der Bodenstation wurde gewerkelt. Sie wird vor allem für Vorträge genutzt. Rund 600 freiwillige Arbeitsstunden sind zusammengekommen.

Am Sonnabend öffnet Möller symbolisch den Turm für die Saison 2016. Anschließend treten die zwölf ehrenamtlichen Leuchtturmmänner ihren Dienst an. In der Saison arbeiten sie zu zweit abwechselnd im Kassenbereich. Ein 13. Mann steht als Ersatz zur Verfügung. Nur selten, immer wenn es mal extrem stürmt, bleiben die beiden Aussichtsplattformen für Besucher geschlossen.

Nach der Neueröffnung 1994 startet der Leuchtturm nun in seine 23. Saison. Pro Jahr besteigen rund 70000 Menschen den besonderen Ausguck mit dem Blick weit über die Ostsee. Gefragt sind auch die Termine für die symbolischen Eheschließungen auf dem Turm. Sie sind vor ein paar Jahren auf 20 pro Saison begrenzt worden. Aktuell sind für das Jahr 2016 schon wieder sechs Termine vergeben worden.

Der Verein hat seit Öffnung des Turmes über die Eintrittsgelder rund 680 000 Euro an Fördergeldern ausgezahlt. Profitiert haben weit mehr als 160 Einrichtungen, Vereine, Personen, Baudenkmäler, Kunstwerke und Publikationen. Auch die Hanse-Tour-Sonnenschein für krebs- und chronisch kranke Kinder unterstützt der Warnemünder Verein. Jährlich werden außerdem 15000 Euro an die Bundeskasse zum Erhalt des Leuchtturms überwiesen.

Turm mit Aussicht

160 000 Besucher stiegen in der DDR jährlich auf den Leuchtturm. 1980 wurde er geschlossen. Nach 1990 durften Seezeichen nach bundesdeutschem Recht nicht bestiegen werden. Ein Förderverein machte die Aussichtsplattformen ab 1994 wieder zugänglich. 31 Meter hoch ist das 1897/98 erbaute Seezeichen. Die Turmspitze liegt 39 Meter über dem Meeresspiegel.

135 Stufen führen auf die obere Aussichtsplattform in 25 Metern Höhe. Der Turm gehört der Bundesrepublik.

Von Thomas Sternberg

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