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Angler brauchen neues Domizil

Warnemünde Angler brauchen neues Domizil

Die Warnemünder Freizeitfischer sind mit Containern unzufrieden / Wegen der Flutwand haben ihre Boote andere Liegeplätze.

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Die Boote der Angler liegen nun an der Parkseite der Mittelmole.

Quelle: Fotos: Michael Schissler

Warnemünde. Die Mitglieder des Warnemünder Anglervereins sind auf der Suche nach einem neuen Anlaufpunkt für die Mitglieder. „Erste gute Gespräche sind dafür schon gelaufen“, sagte gestern Tine Dettmann, Schatzmeisterin des Vereins. Die Angler haben Kontakt mit den Verantwortlichen des Kuttersegelclubs aufgenommen, der seine Vereinsräume in einem Gebäude der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock Am Bahnhof 15 in den Parkanlagen am südlichen Alten Strom hat und die Angler gern aufnehmen will. „Und von der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung haben wir auch schon die mündliche Zusage, dass wir dort einen Untermietvertrag bekommen können“, sagt Tine Dettmann. Nun will man erst einmal die weitere Entwicklung abwarten.

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Die Warnemünder Freizeitfischer sind mit Containern unzufrieden / Wegen der Flutwand haben ihre Boote andere Liegeplätze.

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„Aber notwendig ist es schon, dass wir neue Räume bekommen“, fügte Andreas Dettmann, der beim Anglerverein für die Chronik und für die Mitgliederbetreuung zuständig ist, hinzu. Im Moment haben die Warnemünder Angler eine Fläche auf der ehemaligen Mülldeponie am Weidenweg von der Hansestadt gepachtet. Dort haben sie auch Flächen, um während des Winters ihre Boote zu lagern. „Als Landliegeplatz ist das in Ordnung“, sagt Andreas Dettmann, „aber wir haben dort nur drei Container als Unterkunft.“ Dort finden dann die Vereinsaktivitäten statt. „Aber es fehlt uns an Wasser und an Abwasser“, fügt das Vorstandsmitglied des Anglervereins hinzu. Strom habe man sich selbst beschafft, indem man eine Absprache mit dem Garagenverein getroffen habe, der unterhalb des Anglergeländes mit Unterstellmöglichkeiten vertreten ist. „Es wäre gut, wenn es mit dem Gebäude Am Bahnhof klappt“, sagte Dettmann, „dort haben wir alles, was wir brauchen, und vor allem auch unsere älteren Mitglieder könnten dort einen Vereinsraum leichter erreichen, weil es Bus- und Bahnanbindungen in der unmittelbaren Nähe gibt. Dass es gegebenenfalls den Vertrag nur für die Dauer von einem Jahr geben soll, ist den Anglern recht, schließlich wisse noch keiner, wann es auf der Mittelmole weitergehen werde. Die Suche nach einer neuen Unterkunft hat auch im Warnemünder Anglerverein, der im Moment 220 Mitglieder hat, wieder die Frage nach einem Stadtteil- und Begegnungszentrum für Warnemünde aufgeworfen.

Ganz klar ist dagegen, dass nun mit dem Bau der Flutmauer am südlichen Alten Strom begonnen wird, die Arbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen und dann Mitte 2019 abgeschlossen werden.

Die Angler haben sich darauf eingestellt und ihre Boote, soweit sie nicht im Winterlager sind, auf die östliche Seite des Alten Stromes gebracht. „Allerdings haben wir da erst einmal rund 20 Liegeplätze weniger“, sagt die Schatzmeisterin, in deren Verein etwa 80 Bootsbesitzer sind. Man habe da neu organisieren müssen und zum Teil auch Liegeplätze gekündigt, sagt Tine Dettmann. Der Verein hat die gesamten Liegeplätze von der Hansestadt gepachtet und gibt sie an die Vereinsmitglieder weiter. „Für die Zukunft haben wir die Sorge, dass die Pacht steigen könnte“, so Tine Dettmann, „derzeit haben wir nämlich einen sehr angenehmen Preis.“ Das findet das Vorstandsmitglied des Anglervereins auch in Ordnung, damit das Angeln als Hobby im Seebad Warnemünde auch für alle erschwinglich bleibt.

Michael Schißler

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