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Auf der Spur vom „Hungerdorsch“ in der Ostsee

Rostock Auf der Spur vom „Hungerdorsch“ in der Ostsee

Gemeinsames Forschungsprojekt zwischen Rostocker Universität und Thünen-Institut

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Projekt-Mitarbeiterin Maria Pierce mit PC-Bildern vom normalen Dorsch (o.) und dem „Hungerdorsch“ (u.)

Quelle: Foto: Uni

Rostock. Beim Dorsch gibt es schon seit Jahren in der westlichen Ostsee zu wenig Nachwuchs – in der östlichen hingegen sind die meisten Dorsche eher klein und viele unterernährt. Diese „Hungerdorsche“ sind für den Fang wertlos, erklärt Professorin Adelinde Uhrmacher, die derzeit ein gemeinsames Projekt des Instituts für Informatik der Universität Rostock sowie des Rostocker Thünen-Instituts für Ostseefischerei zur Erforschung dieses Phänomens leitet.

Zwar sei nach den JahrhundertEinströmen frischen Nordseewassers seit Dezember 2014 die Ostsee östlich der Insel Bornholm salz- und sauerstoffreicher geworden, womit sich auch der dortige Dorschbestand erholt habe. Allerdings seien trotz intensiver Forschung die Mechanismen, wie die Umweltbedingungen auf diesen Dorschbestand wirken, nicht ausreichend verstanden, geben die Forscher zu.

Neue Modellansätze sollen nun entscheidende Einsichten liefern. „Bisher wurden Veränderungen von Dorschbeständen eher als Veränderungen von Fischkonzentrationen dargestellt“, erklärt Prof. Uhrmacher.

Ein neues Simulationssystem der Rostocker Informatiker soll helfen, die Dorsch-Populationen besser zu erforschen.

OZ

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