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Beirat begrüßt neues Wohnen am Wasser

Hohe Düne Beirat begrüßt neues Wohnen am Wasser

WG Warnow baut neues Haus in Hohe Düne / Ortsteil wächst weiter und hat schon mehr Einwohner als Markgrafenheide

Hohe Düne. Grünes Licht für das Bauvorhaben der Wohnungsgenossenschaft (WG) Warnow in Hohe Düne. Auf der Freifläche neben dem Kiosk in der Straße „An der See“ kann relativ schnell ein dreigeschossiges Haus mit 15 Wohnungen entstehen. Der Bauausschuss der Bürgerschaft hatte der Bauvor-

anfrage der WG am Dienstag vorbehaltlich des Votums des Ortsbeirates Heide zugestimmt. Und der hat sich am Mittwochabend für das Projekt ausgesprochen.

„Jetzt wollen wir schnell alle Unterlagen für den Bauantrag zusammenstellen und ihn Ende Juli bei der Stadtverwaltung einreichen“, sagt Hagen Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der WG Warnow. Er hofft, im Frühjahr 2017 mit dem Bau des Hauses beginnen zu können. „Das Grundstück ist baufrei, haben wir die Genehmigung, wollen wir auch schnell beginnen“, so Hildebrandt.

Die WG hat gerade im Petriviertel den „Petrihof“ mit 118 Wohnungen fertiggestellt, baut aktuell im Patriotischen Weg und bereitet den Bau von mehreren kleineren Häusern mit insgesamt 40 Wohnungen am Heinrich-Heine-Platz vor.

„Wir haben auch in Warnemünde und Hohe Düne weitere Grundstücke erworben und wollen dort bauen“, informiert Hildebrandt. Alle Wohnungen – auch die in Hohe Düne – werden an Genossenschaftsmitglieder vermietet. „Eigentumswohnungen sind für uns derzeit kein Thema“, unterstreicht Hildebrandt.

Die Zustimmung für den erneuten Wohnungsbau in Hohe Düne ist groß. „Wir haben als Ortsbeirat schon immer darauf gedrängt, dass diese Fläche genutzt wird“, sagt Jürgen Dudek, Vorsitzender des Markgrafenheider Ortsbeirates. Dudek selbst war am Mittwoch in der Bürgerschaftssitzung. Die zeitlich parallele Entscheidung seiner Kollegen begrüßt er jedoch ausdrücklich.

Im Ortsbeirat hatte Marion Heimhardt vom städtischen Bauamt versichert, dass das Vorhaben der WG baurechtlich zulässig sei. Auf dem knapp 1700 Quadratmeter großen Grundstück wird es Wohnungen mit einem, zwei und drei Zimmern sowie mit einem Balkon geben. Der Dreigeschosser wird mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

„Wir sehen die Pläne der WG positiv und befürworten sie“, sagt Gunter Seidel, der am Mittwoch die Ortsbeiratssitzung leitete. „Wir waren fünf Ortsbeiratsmitglieder, und alle haben zugestimmt“, informiert Seidel.

Lediglich ein Hinweis an den Investor wurde dem Architekten Thomas Jäntsch vom Ortsbeirat mit auf den Weg gegeben: Die Zufahrt zum Haus mit den 18 Stellplätzen solle nicht östlich des Kiosks erfolgen, da dann der Radweg erneut gekreuzt werden müsste, sondern davor, also auf der Parkplatzseite. Er gehe davon aus, so Gunter Seidel, dass der Vorschlag aus dem Ortsbeirat auch vom Investor und der Stadt akzeptiert werde. Ansonsten sei das neue Wohnhaus gut für den Stadtteil. „Hohe Düne wird immer attraktiver“, schätzt Seidel ein und ergänzt, dass in diesem Gebiet bereits mehr Einwohner als in Markgrafenheide leben.

Thomas Sternberg

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