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Bootshafen soll umgebaut werden

Warnemünde Bootshafen soll umgebaut werden

8,5 Millionen vom Land / Pläne für die Mittelmole nehmen konkrete Formen an

Warnemünde. Die Hansestadt Rostock plant die weitere Entwicklung der Mittelmole in Rostock-Warnemünde. Das gesamte Areal soll als zentraler touristischer Anlaufpunkt neu gestaltet und weiter entwickelt werden. Ein wichtiger Baustein ist der Sportboothafen an der Nordspitze. „Die Hafenanlage soll grundlegend ertüchtigt und ausgebaut werden. Bootsanlegestellen, Wasserwanderrastplatz und Sporteinrichtungen sollen entstehen. Die Entwicklung und infrastrukturelle Ertüchtigung der Mittelmole ist ein notwendiger Schritt zum Erhalt und zum Ausbau einer wettbewerbsfähigen lokalen und regionalen Tourismuswirtschaft“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) jüngst bei einem Besuch in Rostock.

 

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An Ideen für den Yachthafen auf der Mittelmole mangelt es nicht: So stellten sich die Planer den Hafen für die – gescheiterte – Olympiabewerbung vor.

Glawe hatte dabei der Hansestadt die volle Unterstützung durch die Landesregierung zugesichert und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling in den Planungen bestärkt. Mit konkreten Summen: Während die Gesamtinvestitionen für das Vorhaben nach jetzigen Planungen auf 9,52 Millionen Euro belaufen, hat das Wirtschaftsministerium eine Übernahme der Kosten in Hohe von rund 8,57 Euro in Aussicht gestellt. Das Geld soll aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) fließen.

„Mit den anstehenden Investitionen soll das maritime Angebot vor Ort weiter verbessert werden. Ziel ist es, die Attraktivität des Segel- und Sportbootstandortes Warnemünde insgesamt für Einheimische und Gäste weiter zu erhöhen“, versprach Glawe.

Liegeplätze für Sportboote, sowohl im Segel- als auch im Motorbootsport, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bereits reichlich. Derzeit sind im Land 105 Sportboothäfen ausgewiesen, hinzu kommen noch einmal 45 Wasserwanderrastplätze. Wassersportlern und -touristen stehen rund 400 wassertouristische Anlagen in verschiedenen Kategorien zur Verfügung – von der Marina bis zur einfachen Ein- und Ausstiegsstelle für Kanuten.

Insgesamt gibt es 7255 touristisch nutzbare Liegeplätze in Mecklenburg-Vorpommern, davon 4308 Dauerliegeplätze und 2947 Gastliegeplätze. „Wir müssen stetig am touristischen Qualitätsstandard arbeiten“, empfiehlt der Minister dennoch. „So gelingt es uns, eine hohe Gästezufriedenheit zu erreichen und aus unseren Urlaubern auch wiederkehrende Gäste zu machen. Dazu gehört, dass in die touristische Infrastruktur weiter investiert wird“, sagte Glawe.

Dabei können sich die bisherigen Investitionen durchaus sehen lassen. Seit 1990 haben das jeweilige Wirtschafts- und Tourismusministerium insgesamt 356 maritim-touristische Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 528 Millionen Euro mit knapp 408 Millionen Euro unterstützt. Investiert wurde unter anderem in den Bau von Strandpromenaden, Schiffsanlegern, Seebrücken, Anlegestellen und Rettungstürmen, barrierefreien Strandabgängen, Badestellen und Wasserwanderrastplätzen sowie Sportboothäfen. Das Geld stammt aus Mitteln zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre).

OZ

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