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Campus gewinnt Inklusions-Preis

Evershagen Campus gewinnt Inklusions-Preis

Der Jakob-Muth-Preis geht an Evershäger Einrichtung / Preisgeld: 3000 Euro

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Die Rostocker Schule unterstützt alle rund 1000 Schüler im Alltag oder schwierigen Lebenssituationen.

Quelle: Foto: Lea-Marie Kenzler

Evershagen. Für ihren vorbildlichen gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern werden drei Schulen in Rostock, Fulda und Lübeck sowie die niedersächsische Stadt Oldenburg mit dem Jakob-Muth- Preis ausgezeichnet. Der Schulcampus Rostock-Evershagen, die Antonius- von-Padua-Schule im hessischen Fulda und die Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck überzeugten die Jury mit ihren inklusiven Pädagogik-Konzepten, wie die Bertelsmann Stiftung mitteilte. Die Einzelschulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro.

Ausgezeichnet wird auch die niedersächsische Stadt Oldenburg mit der AG Inklusion an Oldenburger Schulen. Mit dem Projekt werde das gemeinsame Lernen in allen Schulen systematisch unterstützt und vorangebracht, erklärte die Stiftung. Der Schulverbund bekommt 5000 Euro. Der Jakob Muth-Preis wird am 21. Juni in Rostock verliehen.

Der Schulcampus Rostock-Evershagen sei die erste Bildungseinrichtung in Mecklenburg-Vorpommern, die diese Auszeichnung erhält, hieß es. Der Schulcampus habe mit seinem umfassenden Inklusionsverständnis überzeugt. Unabhängig vom diagnostizierten Förderbedarf würden alle der rund 1000 Kinder und Jugendlichen in den Blick genommen. Sie würden durch ein gut funktionierendes Netzwerk sowohl im Alltag als auch in schwierigen Lebenssituationen vorbildlich unterstützt.

Inzwischen besuchten zwar schon rund 34 Prozent aller Kinder mit Förderbedarf allgemeine Schulen, hieß es. Allerdings sei der Anteil an Schülern, die Förderschulen besuchen, nur geringfügig gesunken. Dafür werde bei mehr Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf diagnostiziert als vorher. Der Jakob Muth-Preis solle mit positiven Beispielen „Mut zur Inklusion“ machen.

Der im Jahr 2009 ins Leben gerufene Preis ist nach dem Bochumer Pädagogen Jakob-Muth (1927-1993) benannt, der sich für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt hat. Träger des Preises sind die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele (SPD), die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche Unesco-Kommission.

OZ

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