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Der „grüne Daumen“ wohnt in Rostock

Warnemünde Der „grüne Daumen“ wohnt in Rostock

„Grönfingers“-Geschäftsführer Eckhard Heinemann ist Gast der OZ beim „Warnemünder Gespräch“

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Eckhard Heinemann im Gewächshaus. Dort werden die Geranien gehegt und gepflegt, bis sie in den Verkauf gehen können. Fotos (2): Thomas Sternberg

Warnemünde. Rund 100 Frauen und Männer arbeiten in einem der größten Gartenfachmärkte Norddeutschlands — bei „Grönfingers“ in Alt Bartelsdorf. Wie das privat geführte Unternehmen schrittweise gewachsen ist, warum die Familie fest in Rostock verwurzelt ist, sie alle Expansionsangebote ausgeschlagen hat, wie umfangreich die gärtnerische Produktion ist, und was eigentlich die Verkaufsschlager unter den Grünpflanzen sind, erzählt der geschäftsführende Gesellschafter Eckhard Heinemann (50) am 20. April beim nächsten „Warnemünder Gespräch“ der OSTSEE-ZEITUNG und des Unternehmerverbandes im Café Ringelnatz.

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„Grönfingers“-Geschäftsführer Eckhard Heinemann ist Gast der OZ beim „Warnemünder Gespräch“

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Der in Pirna bei Dresden geborene Heinemann ist in Alt Bartelsdorf aufgewachsen im benachbarten Dierkow zur Schule gegangen und hat das Abitur an der Ersten Erweiterten Oberschule (1. EOS) am Goetheplatz abgelegt. Zum Gartenbau-Studium ging es dann nach Werder an der Havel.

„Ich habe meine Kindheit sehr genossen“, sagt Heinemann. Ein Grund, warum die Familie in Rostock geblieben, hier verwurzelt ist. Als Vater Rudolf Heinemann mit seinen beiden Söhnen und deren Ehefrauen, also Eckhard und Grit Heinemann sowie Thomas und Uta Heinemann, „Grönfingers“ gründete, rückten alle zusammen. Sie bauten das Gartencenter so aus, wie es heute viele Rostocker und Kunden im ganzen Land kennen. Entstanden sind das große Center, neue Gewächshäuser, das Café. Inzwischen sind die beiden Heinemann-Söhne, ihre Frauen sowie Thomas Rubach die Gesellschafter. Alle sind vom Fach. „Jeder hat seine Aufgaben, jeder arbeitet mit“, sagt Eckhard Heinemann.

Und alle sind trotz des großen wirtschaftlichen Erfolgs ausgesprochen bodenständig geblieben.„Wenn wir investieren, geht es immer um diesen Standort, wir hatten Flächen und Immobilien-Angebote in Berlin und Hamburg, doch das wollen wir nicht“, so der Chef.

Heinemann ist begeisterter Radsportler. Er hat als Schüler freie Tage beantragt und bekommen, um eine Etappe der „Friedensfahrt“ in Sachsen zu verfolgen. Gerade ist er in den Spreewald unterwegs, „auch, um dort Rad zu fahren“.

Überhaupt liegen die bevorzugten Urlaubsziele von ihm und seiner Frau in Deutschland. Zur Silberhochzeit verschlug es sie allerdings nach Costa Rica. „Tolle Flora und Fauna und Menschen, die in bescheidenen Verhältnissen leben und trotzdem zufrieden sind, Lebensfreude ausstrahlen“, sagt Heinemann.

In seiner ruhigen Art erzählt der Geschäftsführer über das soziale Engagement von „Grönfingers“ in der Stadtgesellschaft, die Erfolgsgeschichte der OZ-Gartenschule mit bis zu 300 Besuchern pro Veranstaltung, den plötzlichen Run junger Menschen auf Gemüsepflanzen, und warum im Laufe der Saison 60 verschiedene Tomatensorten angeboten werden. Viel Erzählstoff für das „Warnemünder Gespräch“.

Im Ostseebad schließt sich für „Grönfingers“ übrigens auch ein Kreis. Der Warnemünder Grafiker Hansi Parczyk hat Namen, Schriftzug und Logo entwickelt „Nur meinem Vater gefiel das nicht, doch der wurde überstimmt“, erzählt er.

Die Wurzeln des Betriebes liegen im Jahr 1963. Damals wurde die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) „Fritz Reuter“ gegründet. Hauptsächlich ging es um Gemüseanbau. Rudolf Heinemann wurde 1969 Vorsitzender der LPG.1990 wurde das Unternehmen in „Blumen und Pflanzen e.G. Rostock“ umbenannt und kurz darauf „Grönfingers“ gegründet. 2005 wurde der Gartenfachmarkt mit 10000 Quadratmetern Verkaufsfläche fertiggestellt. Das Café „botanica“ kam dazu. Vor zwei Jahren wurden die neuen Gewächshäuser in Betrieb genommen.

Mit Unternehmern im Gespräch

Das „Warnemünder Gespräch“ ist eine Veranstaltungsreihe von Unternehmerverband und OSTSEE-ZEITUNG.

An jedem der Abende stellt sich ein Unternehmer vor und antwortet auf Fragen der OZ-Chefredakteure und des Publikums. Gäste waren bisher Tobias Blömer, Firmenchef „Die Rostocker“, Jörg Eichler, Geschäftsführer der A-Rosa-Reederei, Scanhaus-Chef Friedemann Kunz, Baltic-Taucher Eyk-Uwe Pap, Benjamin Weiß, Chef des Tri-Hotels, Weinhändler Jan-Hendrik Brincker und Spediteur Stephan Gustke.

Zu Gast beim nächsten Warnemünder Gespräch am 20. April um 19 Uhr im „Ringelnatz“ ist Eckhard Heinemann,

Von Thomas Sternberg

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