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Die „Mir“ lockt Schaulustige aus der ganzen Welt an

Warnemünde Die „Mir“ lockt Schaulustige aus der ganzen Welt an

Kreuzfahrttouristen und Urlauber aus der Region tummeln sich am Passagierkai / Heute lädt die Besatzung zum letzten Open Ship ein / Sonnabend startet eine „Friedensfahrt“

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Siegfried (v.l.) Ines und Renate Böcker aus Kamen (NRW) wollten unbedingt auf die „Mir“.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Vor dem russischen Großsegler „Mir“ ist immer viel Betrieb. Da in den vergangenen Tagen jeweils zwei Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde lagen und dazu viele Urlauber aus der Region sowie zahlreiche Rostocker wegen der „Mir“ gekommen sind, klicken ununterbrochen die Fotoapparate.

Kurzentschlossene haben Sonnabend noch eine Chance.“Britta Trapp, Hanse Sail

„Es ist schon selten, dass man an die ,Mir’ so dicht , gänzlich ohne Absperrungen, herankann“, sagt Britta Trapp aus dem Hanse Sail-Büro. Heute ist die letzte Möglichkeit, das Schiff zu besichtigen.

Die Besatzung lädt von 10 bis 21 Uhr noch einmal zum Open Ship ein. Am Sonnabend startet dann die „Friedensfahrt“. Und Sonntag verlässt die „Mir“ Warnemünde. Der nächste Besuch des 1987 auf der Danziger Leninwerft gebauten Windjammers wird dauern, denn bei der diesjährigen Hanse Sail ist sie diesmal nicht dabei.

„Kurzentschlossene haben noch eine Chance, bei der Ausfahrt am Sonnabend dabei zu sein, wenn sie eine Stunde vorher zum Schiff kommen“, informiert Britta Trapp. Die Ausfahrt beginnt um 11 Uhr und kostet 79 Euro. Für diesen „Segeltörn mit Friedensmission“ erhalten Bucher, die einen Gast anderer Nationalität mitbringen, die Tickets zum ermäßigten Preis. Die Passagiere werden bei der Ausfahrt von der Mannschaft versorgt.

Die „Mir“ ist das schnellste Segelschiff der Welt. Ihr Rekord beträgt 19,4 Knoten oder 36 Stundenkilometer unter Segeln, den sie 1992 beim „Columbus Race“ von England nach Nordamerika aufgestellt hat. Auf dem Schiff wird der Nachwuchs für die russischen Handelsschiffe ausgebildet. Steht der Wind günstig, setzen die rund 100 Kadetten der Admiral Marakow Akademie in Petersburg auch am Sonnabend die Segel.

Auch an der Kaikante ist das Schiff beeindruckend. „Wir machen gerade drei Wochen lang Urlaub in Kühlungsborn und wollten unbedingt die ,Mir’ sehen“, erzählt Siegfried Böcker aus Kamen in Nordrhein-Westfalen (NRW). So einem Großsegler so nahe zu kommen, sei für die Familie schon beeindruckend, so Böcker.

Während Berliner Urlauber über die Gesamtsegelfläche fachsimpeln, zieht es Carmen Fox mit Enkelsohn Tim an Bord. „Es ist eine spontane Entscheidung, eigentlich wollten wir nur so gucken“, sagt sie.

Thomas Sternberg

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