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Die Neujahrssause wird erwachsen

Warnemünde Die Neujahrssause wird erwachsen

80000 Menschen strömen am 1. Januar zum „Turmleuchten“ ins Ostseebad / Purple Schulz singt

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Vorfreude bei Stefan Damrath (v.l.), Martina Hildebrandt, Matthias Fromm, Michael Dietz, Klaus Möller, Jens Bergel und Torsten Sitte. FOTO: THOMAS STERNBERG

Warnemünde. . Das „Turmleuchten“ ist eine Lichter- und Musik-Inszenierung, eine Show, die jedes Jahr mehr Besucher zum Warnemünder Leuchtturm lockt. Mehr als 80000

Inszenierung der Superlative

300 Kilogramm Sprengstoff sorgen für ein Feuerwerk in einer Höhe bis zu 120 Metern.

16,7 Millionen Farbnuancen gibt es durch vier Laseranlagen und 40 Scheinwerfer.

3500 Meter Starkstromkabel werden verlegt. 160 Mitwirkende sind beteiligt.

Menschen werden zum Neujahrsspektakel 2017 erwartet.

„Wir werden volljährig“, stellt Martina Hildebrandt von der Hanseatischen Eventagentur fest. Darum soll die Party zur 18. Auflage des größten Neujahrsevents Deutschlands noch wieder ein bisschen vollkommener werden. Dazu gehöre, ergänzt Torsten Sitte von der Agentur, dass diesmal die Tonanlage die Promenade und den Strand besser erreicht. „Erstmals stellen wir drei LED-Wände auf, damit auch alle im hinteren Bereich der Promenade etwas sehen können“, sagt Sitte. Er ist auch wieder der künstlerische Leiter des Spektakels, das am 1. Januar unter dem Motto „Sehnsucht“ steht.

„Eine der größten Sehnsuchtshymnen der vergangenen Jahrzehnte wird live zu hören sein“, berichtet Torsten Sitte. Purple Schulz präsentiert seinen Song ’Sehnsucht’ live in einer extra geschriebenen Leuchtturm-Version.

„Was kann es am 1. Januar Besseres geben, als über Fernweh, Heimweh, Wünsche und Sehnsüchte nachzudenken“, findet Klaus Möller, Vorsitzender des Leuchtturm-Vereins, der gemeinsam mit der Eventagentur Veranstalter des „Turmleuchtens“ ist. Für ihn sei es die überhaupt schönste Veranstaltung, die es gibt, so Möller.

„Warnemünde startet mit diesem Jahresauftakt gleich durch“, sagt Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm. „Europas wohl größte Neujahrsinszenierung transportiert bundesweit beste und schönste Bilder und weckt so auch die Sehnsucht nach Meer und Strand“, so Matthias Fromm.

Stefan Damrath, Chef des Polizeireviers im Nordwesten, gehört zu denjenigen, die sehr konzentriert das Fest begleiten werden. „So viele Menschen in einem so kleinen Zeitfenster, das ist schon etwas Besonderes“, sagt Damrath. Er verspricht: „Die Besucher werden diesmal deutlich mehr Polizei sehen.“ Es gehe darum, bei Zwischenfällen schnell reagieren zu können, Rettungswege freizuhalten und die Menschen geordnet abreisen zu lassen. Rund 20000 Besucher werden mit der S-Bahn zurückfahren. Doch nur 800 Fahrgäste passen in eine S-Bahn. Sind es mehr, schließen die Türen nicht. Also müsse dort lenkend eingegriffen werden. Der Bahnhofstunnel werde um 15 Uhr geschlossen, erste Verkehrssperrungen gebe es ab 14 Uhr. Die Ortsmitte werde vollständig für den Autoverkehr gesperrt, informiert Stefan Damrath.

Um 15 Uhr beginnt am Leuchtturm das Vorprogramm. Die Inszenierung startet um 18 Uhr und endet traditionell, wenn am Leuchtturm die Jahreszahl 2017 steht.

Von 1995 bis 1999 hat es am Leuchtturm das „Ümblädern“ gegeben. Es war ein kleines Neujahrsfest mit einer plattdeutschen Andacht. Zum Jahr 2000 sollte es etwas Besonderes geben. Der Leuchtturmverein holte die Eventagentur mit ins Boot. Seitdem gibt es das große Neujahrsspektakel.

Thomas Sternberg

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