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Innenminister Caffier eröffnet den Bäderdienst der Polizei / 202 zusätzliche Beamte in den Urlauberzentren im Einsatz

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Polizeimöwe Klara mit den Urlauberkindern Gregor (10), Tessa (9) und Stella (6) bei der Eröffnung des Bäderdienstes am Passagierkai.

Quelle: Klaus Walter

Warnemünde. Mit einem kurzfristig organisierten Volksfest am Passagierkai hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gestern in Warnemünde den Bäderdienst der Landespolizei eröffnet. 202 zusätzliche Beamte werden bis Mitte September die Polizei in den Urlauberzentren verstärken, um „Präsenz zu zeigen“, ansprechbar zu sein und Straftaten zu verhindern.

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Innenminister Caffier eröffnet den Bäderdienst der Polizei / 202 zusätzliche Beamte in den Urlauberzentren im Einsatz

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Präsent sein, ist die wichtigste Aufgabe.“ Minister Lorenz Caffier

Zusatz-Polizisten

25 Jahre lang gibt es jetzt den Bäderdienst der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. 202 Beamte sind von Mai bis September zusätzlich im Einsatz. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist die sichtbare Präsenz auf Campingplätzen, Uferpromenaden und an Stränden, um Straftaten zu verhindern oder schnell auf Störungen zu reagieren.

Für die Urlauberkinder Gregor (10), Tessa (9) und Stella (6) aus Magdeburg war das Fest vor allem eine gute Gelegenheit, Werbe-Kugelschreiber der DRK-Wasserwacht einzuheimsen, bei den Seenotrettern an Bord des Seenotkreuzers „Arkona“ zu gehen und das Küstenwachschiff „Bayreuth“ der Warnemünder Bundespolizeiinspektion See zu besichtigen – vor allem aber, um Fotos mit Polizeimöwe Klara zu machen und dem gefiederten Maskottchen der Landespolizei einmal die Hand, oder besser den Flügel zu schütteln.

Joachim Reinlein aus Hamburg, derzeit Urlauber in Wismar, stieß rein zufällig auf das Fest. „Ich bin mit meiner Frau per Auto nach Warnemünde gekommen, um jetzt mit dem Fahrrad zurück nach Wismar zu fahren“, sagte er – und nutzte die Gelegenheit, sein Sportrad kostenlos von der Polizei codieren zu lassen. „Ein wirksamer Schutz vor Diebstahl“, sagte Polizeimeister Roland Schuppenies.

Innenminister Caffier hielt seine Ansprache kurz: Vor 25 Jahren sei der Bäderdienst gestartet. „Das polizeiliche Konzept und die enge Zusammenarbeit mit dem Tourismusgewerbe haben dafür gesorgt, dass es in den vergangenen Jahren keine besonderen Vorkommnisse im Rahmen des Bäderdienstes gab“, sagte Caffier. 202 zusätzliche Beamte werden nun auch in diesem Jahr bis 15. September den Bäderdienst in den Dienstbereichen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg verstärken. 80 von ihnen stammten aus den Reihen der Bereitschaftspolizei in Waldeck, 122 Beamte habe man durch Umsetzung für den sommerlichen Einsatz an Stränden, auf Uferpromenaden und Campingplätzen gewonnen.

Auch die Warnemünder Polizeibeamten Kerstin Zille, Jan Hoffmann und Bernd Wittwer gehen in den Bäderdienst, wie der zuständige Leiter des Polizeireviers Lichtenhagen, Stefan Damrath, erläuterte. Zu ihrer Unterstützung werden zwölf weitere Beamte ab Pfingsten im Einsatz sein. Das Polizeirevier Dierkow, zuständig für Hohe Düne und Markgrafenheide, bekomme vier zusätzliche Bäderpolizisten.

Der Chef des Landestourismusverbandes, Bernd Fischer, hob die Wichtigkeit des Bäderdienstes hervor. Gemessen an der Zahl von 1,6 Millionen Einwohnern und 12 Millionen Übernachtungsgästen während der Saison garantiere der Bäderdienst das notwendige Plus an Sicherheit, sagte Fischer.

Klaus Walter

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