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Warnemünde „Eine Frau wagt Meer“

Am 24. Februar kommt Weltumseglerin Mareike Guhr nach Warnemünde

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Die Hamburgerin Mareike Guhr segelte um die Welt. In Warnemünde berichtet sie über die Tour.

Quelle: Foto: Veranstalter

Warnemünde. Im vergangenen Herbst beendete die Hamburgerin Mareike Guhr ihre Weltumsegelung – jetzt startet sie eine Vortragsreihe. Am 24. Februar kommt Mareike Guhr nach Warnemünde und berichtet in der Ecolea-Schule von ihren Erlebnissen.

Mehr als vier Jahre lang war Mareike Guhr mit dem Katamaran „La Medianoche“ unterwegs. 45000 Seemeilen, 37 Länder und 143 Inseln – kurz, eine Runde um den Globus liegt in ihrem Kielwasser.

Nun ist die 48-jährige Seglerin von ihrer Reise zurück.

Mareike Guhr ist eine der wenigen Frauen, die eigenverantwortlich die Welt umsegelt haben. Gefragt nach Schwierigkeiten, die es mit sich bringt, als weibliche Skipperin unterwegs zu sein, antwortet sie: „Ich bin überall mit offenen Armen empfangen worden und hatte das Gefühl, dass sich die Leute ganz besonders bemüht haben, mir zu helfen. Mir wurde viel Neugier entgegengebracht, denn Skipperinnen sind noch immer extrem selten und auf Blauwasser-Yachten kaum zu finden.“ Dabei hat sie vielen Mitseglern die Möglichkeit geboten, ein Teilstück ihrer großen Reise mitzuerleben.

Insgesamt waren 140 Mitsegler bei ihr an Bord. Dadurch wurde die Logistik dieser Weltumsegelung zur ganz besonderen Herausforderung. „Darauf bin ich tatsächlich ein bisschen stolz. Immer rechtzeitig das nächste Etappenziel erreicht zu haben, so dass keiner seinen Flug verpasst hat oder auf mich warten musste“, erklärt sie.

Zu den schönsten Momenten ihres langen Törns gehört das Ankommen auf den Marquesas – als sie nach 18 Tagen auf See endlich die Südsee erreicht – oder das Einlaufen in den Sydney Harbour.

Doch sie erinnert sich auch an schlimme Augenblicke, wie beispielsweise einen heftigen Sturm in dem kleinen Atoll Cocos Keeling oder die Nacht in Fakarava im Südsee-Archipel der Tuamotus, in der ein holländisches Schiff keine 300 Meter von ihr entfernt auf einem Riff zerschellte. „In solchen Momenten wird einem wieder ganz klar, wie schnell so eine Reise zu Ende sein kann“, berichtet Mareike Guhr. Im November erhielt sie den Trans-Ocean-Preis.

Ihr kam es immer auch auf den Kontakt zu den Einheimischen an, mit denen sie unvergessliche Erlebnisse teilt. Sie transportierte auch Hilfsgüter. Das von einem Hurrikan und von einem Erdbeben betroffene Haiti liegt ihr besonders am Herzen. „Ich unterstütze dort auf der kleinen vorgelagerten Insel Ile a Vache ein Waisenhaus, sammle Spenden und bringe die Hilfsgüter zu den Kindern“, erklärt sie.

Vortrag: 24. Februar, 19 Uhr, Ecolea, Fritz-Reuter-Straße 10

OZ

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