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Frischer Service-Wind im Heideort

Markgrafenheide Frischer Service-Wind im Heideort

Rechtzeitig vor dem Start in die neue Saison gibt es unter Leitung von Sven Rahn (CDU) beim Ortsbeirat Markgrafenheide wieder einen arbeitsfähigen Tourismus-Ausschuss.

Markgrafenheide. Rechtzeitig vor dem Start in die neue Saison gibt es unter Leitung von Sven Rahn (CDU) beim Ortsbeirat Markgrafenheide wieder einen arbeitsfähigen Tourismus-Ausschuss. Andreas Bankonier (Rostocker Bund), der den Ausschuss bisher leitete, hatte sich aus dem Ortsbeirat zurückgezogen.

 

OZ-Bild

Nico Liebeskind (l.) und Paul Jütte von „Werbnet“ betreuen bereits die Heide-App.

Quelle: Klaus Walter

Der neu formierte Tourismusausschuss möchte den Informations- Service für Urlauber modernisieren. Über Fabian Seifert von der „Heideperle“ wurde der Kontakt zu Nico Liebeskind und Paul Jütte von der in Markgrafenheide ansässigen Firma „Werbnet“ hergestellt. Ihre Idee: „Wir bringen alle Informationen der Markgrafenheide-App auf eine große digitale Info-Säule“, sagt Nico Liebeskind. Aussehen werde sie ähnlich wie die digitalen Informationsbildschirme eingangs des „Rostocker Hofs“. Nur dass die Heide-Variante im Prinzip wie ein Touchscreen-Handy funktioniere.

Urlauber und Einheimische könnten dann sekundenschnell abrufen, wie das Wetter am nächsten Tag aussieht, wie viel Grad die Ostsee hat, wann Konsum und Supermarkt öffnen, wo die schönsten Rad- und Wanderwege entlangführen, wo sich welche Gaststätte befindet und in wie viel Minuten die nächste Fähre oder der nächste Bus fahren.

„Als Unternehmer investiere ich lieber in eine Werbung, die ständig aktualisiert werden kann“, befürwortet Fabian Seifert die Idee.

Das Problem: „Eine solche Säule kostet etwa 13000 bis 14000 Euro. Bisher gibt es, bis auf Fabian Seifert, keinen Hotelier oder Gewerbetreibenden, der Interesse bekundet hat“, erklärt Liebeskind. Den Betrieb und die ständige Aktualisierung der Angebote würde er mit seiner Firma schon übernehmen, so der Jungunternehmer. Doch zunächst müsse per Schulterschluss vieler Interessierter überhaupt erst das Geld zusammenkommen.

„Genau das ist das Problem, weder Ortsbeirat noch Tourismuszentrale können das notwenige Geld aufbringen“, sagt der Vorsitzende des Ortsbeirates Jürgen Dudek (Rostocker Bund). Und an die Unternehmer glaube er nicht so recht. Denn es sei prinzipiell schwierig, die Hotels im Ort zu bewegen, sich finanziell an Dingen zu beteiligen, die der Allgemeinheit zugute kommen. Jürgen Dudek erinnert daran, dass selbst das Aufstellen des Schaukasten des Ortsbeirates ein Kraftakt gewesen sei. Letztlich habe der Geschäftsführer des Strand-Resorts, Irmin Stintzing, die Sache übernommen.

Grundsätzlich befürwortet der Ortsbeirat, so die einhellige Meinung auf der jüngsten Sitzung, die Initiative des Tourismus-Ausschusses. Für die Säule spricht, dass die Software vorliegt. Vielleicht weht ja bald ein frischer Service-Wind durch den Heideort.

Damit den keiner verpasst, erinnerte der Ausschuss daran, dass 2016 erstmalig für alle Stände und Hütten, die länger als drei Monate am Strand stehen, eine Baugenehmigung benötigt wird.

Heideort auf einen Blick

Die beiden Jungunternehmer Nico Liebeskind und Paul Jütte haben ihre Markgrafenheide-App am 1. Mai 2015 gestartet. Anwender können das Angebot kostenlos herunterladen. Enthalten sind zahlreiche Informationen, wie Veranstaltungs-Tipps für Markgrafenheide und Umgebung, Hinweise zu Freizeitangeboten, Urlaubsquartieren, Einkaufsmöglichkeiten, Rad- und Wanderwegen, Verkehrsverbindungen mit Minutenangaben, wann die nächste Fähre oder der nächste Bus fahren, sowie das Urlaubs- und Badewetter.

• Infos: markgrafenheide-app.de und www.werbnet.de

Von Thomas Sternberg

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