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Gründer müssen sich wohlfühlen

Warnemünde Gründer müssen sich wohlfühlen

Im Technologiezentrum Warnemünde sorgt Petra Ludwig für stetige Attraktivität

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Leuchttürme liegen ihr am Herzen: Petra Ludwig will viele technologische Highlights in Warnemünde halten.

Quelle: Foto: Michael Schissler

Warnemünde. Um die technologieorientierte Landschaft und die Gründerszene weiter mitzugestalten, setzt Petra Ludwig, Chefin des Technologiezentrums Warnemünde (TZW) auf neue Aktionen.

Inno Award endet

Der 2. Mai ist das Bewerbungsende für den Inno Award 2017. Bei diesem Wettbewerb suchen Technologiezentren aus Mecklenburg und ihre Partner innovative Ideen und nachhaltige Konzepte für Produkte und Dienstleistungen. Der Preis wird am 29. Juni verliehen. Die ersten drei Preise staffeln sich von 10000 über 6000 bis 2000 Euro.

„Wir werden im Mai unseren ersten Gründergarten hier im Technologiezentrum haben“, sagte die Geschäftsführerin gestern. Dies sei ein Projekt in Partnerschaft mit den Techno Startups in Mecklenburg-Vorpommern und werde im Rahmen eines Symposiums stattfinden. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Eine Innovation voraus“. Wichtigste Bestandteile des Gründergartens sei die Thementische, an denen sich Existenzgründer über die unterschiedlichen Teile eines Unternehmensaufbaus informieren könnten.

Das ist aber nur ein Teilstück der neuen Vorhaben. „Unser Plan ist es nun, die Gründungskultur bei uns zu erweitern“, sagte Petra Ludwig. „Um die Kooperation zwischen den verschiedenen Gründern zu fördern und es ihnen zu erleichtern, Netzwerke aufzubauen, werden wir Gründerwerkstätten einrichten, um damit zu einem guten Gründerklima zu kommen“, erläuterte die Geschäftsführerin.

Genau dazu könnte auch eine Kindertagesstätte im Bereich des Technologiezentrums beitragen. „Das ist schon seit langer Zeit unser Wunsch“, sagte Petra Ludwig. „Für einige Unternehmen ist die Kinderbetreuung ein Argument, wenn sie neue Fachkräfte anwerben wollen.“ Deswegen freute sich die Geschäftsführerin, dass dieses Projekt jetzt verstärkt in der Rostocker Kommunalpolitik diskutiert wird. Von den 860 Arbeitskräften, die im Technologiezentrum tätig sind, seien 50 Prozent zwischen 25 und 45 Jahre alt, „also im familienorientierten Alter“. Ein Kindergarten kann ebenso zu einem guten Ruf beitragen, wie ein Preis.

„Wir haben jetzt gerade im Verbund mit anderen Technologiezentren den fünften Inno Award ausgeschrieben“, sagte Petra Ludwig. In der Vergangenheit hätten sich an diesem Wettbewerb auch immer wieder Gründer aus dem Technologie-Bereich aus anderen Bundesländern beteiligt. Der Wettbewerb hat so Hessen und Niedersachsen in das Warnemünder Technologiezentrum gezogen.

Derzeit sind 87 Unternehmen dort ansässig. „25 Prozent von ihnen betreuen wir rundum“, sagt Petra Ludwig. Sie nutzen den Service und die Infrastruktur der Einrichtung. Dienstleister ist das Technologiezentrum für die restlichen 75 Prozent. „Wir stellen ihnen unsere gesamte Infrastruktur und die Räume zur Verfügung“, sagte die Geschäftsführerin. Nicht jeder Gründer, der in Warnemünde beginnt, siedle sich auch hier an, fügt sie hinzu. „Wir arbeiten aber darauf hin, dass er dann zumindest in der Hansestadt Rostock oder im Speckgürtel bleibt“, sagte Petra Ludwig, die gleichzeitig auch darauf hinweist, „dass wieder eines unser Gründerzimmer frei wird.“

Michael Schißler

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