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Heidehaus ist für Senioren ein zweites Zuhause

Markgrafenheide Heidehaus ist für Senioren ein zweites Zuhause

Die Arbeiterwohlfahrt verzeichnet einen regen Zulauf in ihrem Treff

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Roswitha Witt (l.) und Petra Friedrich bereiten im Heidehaus ein Treffen der Senioren vor.

Quelle: Foto: Michael Schissler

Markgrafenheide. Wenn die Töpfe in der Küche brodeln, dann steht etwas Besonderes im Seniorentreff im Heidehaus in Markgrafenheide bevor. Petra Friedrich, Leiterin des Seniorentreffs, der vom Rostocker Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) getragen wird, deckt im Veranstaltungsraum die Tische ein, Roswitha Witt, hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, macht sich in der Küche zu schaffen. Ein großes Eisbeinessen steht für den nächsten Tag auf dem Programm. „Wir bereiten aber nur alles vor“, sagt Petra Friedrich, „wenn die Senioren kommen, dann falten sie noch die Servietten, schälen die Kartoffeln und machen noch vieles andere“, denn die beiden Awo-Frauen „schaffen nur die Rahmenbedingungen“. Das ist ihnen wichtig, „weil die Senioren hier mitbestimmen und mitgestalten sollen“ – genau deswegen kommen die älteren Markgrafenheider gern und deswegen engagieren sie sich auch. Die Zahlen unterstreichen das.

„Im vergangenen Jahr haben wir hier bei uns über 5000 Gäste gezählt“, sagt Petra Friedrich zufrieden. Damit habe die Arbeiterwohlfahrt ihr Ziel in Markgrafenheide erreicht: „Keiner soll allein zu Hause sitzen“, sagen die beiden Awo-Vertreterinnen, deren Ziel es ja gerade ist, „den Senioren ein zweites Zuhause“ zu bieten. „Und das gilt für alle hier im Ort“, sagt Pera Friedrich, „unser Angebot ist offen und nicht nur für die Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt da.“

Und die Palette hat schon eine ziemlich große Breite. Dazu gehört auch, dass die Arbeiterwohlfahrt dafür gesorgt hat, dass es Angebote wie einen Friseur gibt. „Für viele der Senioren ist es doch schwer, nach Warnemünde zu kommen – und bis nach Graal-Müritz sind es neun Kilometer, ohne Auto ist auch das beschwerlich“, sagt Petra Friedrich. „Deswegen haben wir das so organisiert.“

Über die Aktivitäten der Awo freut sich auch der Vorsitzende des Ortsbeirates, Jürgen Dudek: „Der Seniorentreff sorgt schon dafür, dass es einen Zusammenhalt in Markgrafenheide gibt. Er ermöglicht den Senioren auch immer wieder Ausflüge, die gut angenommen werden.“ „In diesem Jahr bieten wir sechs Tagesfahrten und eine Vier-Tages-Tour nach Dresden an“, sagt Petra Friedrich: „Auch diese Fahrten werden von den Senioren geplant.“ Eine solche Tagesfahrt nach Waren an der Müritz – sie findet am 13. März statt – ist Bestandteil der Feiern zum Frauentag, die sich diesmal in Markgrafenheide über drei Termine erstrecken. Am Dienstag, 7. März, um 14 Uhr gibt es einen Kaffeenachmittag mit Live-Musik. Am Mittwoch, dem 8. März, kommen die Senioren (14 Uhr) bei einer Feuerzangenbowle zusammen.

Froh sind die Älteren und die Arbeiterwohlfahrt, im Heidehaus untergekommen zu sein. „Wir haben alles, was wir brauchen“, sagt Petra Friedrich. Der Arbeiterwohlfahrt stehen zwei Veranstaltungsräume, ein Büro, eine Küche und die entsprechenden Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Vermietet wurden ihr die Räume von der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung. Eingezogen ist der Seniorentreff im Jahr 2010 – nachdem er bereits andere Domizile hatte. „Aber so schön wie hier hatten wir es noch nie“, stellt Petra Friedrich fest.

Neue Gruppen in Gründung

Die Arbeiterwohlfahrt hat in ihrem Ortsverein in Markgrafenheide insgesamt 130 Mitglieder, sie haben einen Vorstand und halten regelmäßig ihre Jahreshauptversammlungen ab. Bei diesen Zusammenkünfte geht es nicht nur um die interne Vereinsarbeit, es werden auch Ideen für künftige Projekte gesammelt. In der jüngsten Sitzung hat man sich dafür ausgesprochen, eine Skat-Gruppe zu gründen, außerdem soll Nordic Walking angeboten werden. Weiter soll eine Schwimmgruppe eingerichtet werden. Dies soll gemeinsam mit den Senioren realisiert werden.

Michael Schißler

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