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Heute ist Premiere: Theater-Zeit im Seebad

Warnemünde Heute ist Premiere: Theater-Zeit im Seebad

Die Komödie „Zwei Waagerecht“ steht auf dem Spielplan der Kleinen Komödie / Es geht um Sehnsucht und Liebe

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Heute ist Premiere: Bernd Färber, Sabrina Frank und Alexander Wulke. FOTO: KLAUS WALTER

Warnemünde. Sechs Wochen harter Probenarbeit liegen hinter ihnen. Heute Abend ist Premiere: „Zwei Waagerecht“ heißt die Komödie des US-amerikanischen TV-Autors Jerry Mayer, die heute in der Kleinen Komödie Warnemünde zum ersten Mal über die Bühne geht. Die Schauspieler Sabrina Frank (30) und Bernd Färber (38) spielen zwei Menschen, die sich im Zug begegnen.

Über Sehnsucht nach Liebe

„Zwei Waagerecht“: Komödie von Jerry Mayer, Deutsch von Wolfgang Spier: eine Zugfahrt, ein Kreuzworträtsel, ein Mann und eine Frau und die Sehnsucht nach Liebe Regie: Alexander Wulke, Ausstattung: Franziska Just. Es spielen Bernd Färber und Sabrina Frank.

Premiere: 2. Dezember, 20 Uhr, Kleine Komödie Warnemünde

Schauspieler Alexander Wulke, dem Warnemünder Theaterpublikum aus dem Stück „Die Sternstunden des Josef Biedermann“ bekannt, führt Regie.

„Eigentlich war es Sabrinas Idee, etwas Neues für die Kleine Komödie zu machen“, erzählt Wulke. „Eine Veränderung des Spielplans stand einfach an nach dem Intendantenwechsel und mittlerweile 40 Vorstellungen der ,Sternstunden’.“ Also habe er die Anregung seiner Kollegin aufgegriffen und nach einem Stück gesucht.

Bei Jerry Mayer wurde er fündig: Der Amerikaner, mittlerweile 84 Jahre alt, ist Autor zahlreicher TV-Produktionen. Seit 1986 schreibt er auch Theaterstücke, meistens Komödien, immer erfolgreich.

In „Zwei Waagerecht“ begegnen sich eine Frau und ein Mann in einem leeren Zugabteil. Der Mann, der kurz vor Abfahrt des Zuges einsteigt, löst dasselbe Kreuzworträtsel. Die beiden Fremden beginnen über die Verkettungen von senkrechten und waagerechten Problemen ein Gespräch über sich selbst, über ihre Wünsche und Träume und über den Wunsch nach Veränderung. Doch ihre Zeit ist begrenzt, bald erreicht der Zug die Endhaltestelle.

„Man möchte förmlich, dass sich die beiden kriegen“, erzählt Wulke. „Doch es gibt so manche Überraschung.“ Es sei zwar eine Komödie, Schenkelklopfer dürfe das Publikum aber nicht erwarten, sagt Wulke über das Stück. „Es ist ein erstklassiges, feinsinniges Kammerspiel, bestens geeignet für die Kleine Komödie Warnemünde.“

Dennoch hat Wulke das Stück ganz bewusst „dort gelassen, wo es eigentlich spielt“, in San Francisco. Aus guten Grund: Manche Dialoge, die sich der jüdische Lebemann, der einfach nicht erwachsen werden will, und die katholische Psychologin, die beharrlich am idealen Männerbild festhält, einander liefern, passen am besten in die Umgebung, für die sie geschrieben sind.

„Obwohl ich es ja eigentlich nicht will, gelingt es ihm mit viel Charme, mich zum Lachen zu bringen“, erzählt Sabrina Frank über ihre Rolle . Aber sie bleibe eben Psychologin, diagnostiziere ihrem Gegenüber mit einem handfesten Peter-Pan-Komplex sehr bald das Kind im Manne. Bernd Färber sieht sich in der Rolle ähnlich. „Ich bin immer auf der Suche, komme nicht zur Ruhe“, erzählt er. „Aber die Figur trägt auch die Sehnsucht in sich, verguckt sich, verliebt sich.“

Das Ende verraten weder die Schauspieler noch ihr Regisseur. Das Stück biete aber für jeden etwas, versichert Wulke.

Klaus Walter

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