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In Hohe Düne geht es herzlich zu

Hohe Düne In Hohe Düne geht es herzlich zu

Kongress europäischer Herzspezialisten / 400 Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt kommen zur Tagung

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Dem fachlichen Aus- tausch kommt eine besondere Bedeutung zu.“Prof. Stephan Felix, Arzt

Hohe Düne. Das Kongresszentrum der Yachthafenresidenz Hohe Düne zeigt Herz: 400 Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt werden dort in der kommenden Woche zum ersten großen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Gefolgt sind sie dem Ruf des Greifswalder Herzspezialisten Professor Stephan Felix, der von Donnerstag bis Sonnabend zugleich auch Tagungspräsident ist. „Wir freuen uns sehr, dass die bedeutendste kardiologische Fachgesellschaft in Europa erstmals einen Kongress über Herzmuskelerkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ausrichtet“, sagte Felix.

 

OZ-Bild

Tagungsort ist das Kongresszentrum Hohe Düne.

Quelle: Marko Luptscho

Organisation der Ärzte

95000 Mitglieder hat die Fachgesellschaft der Kardiologen, die am 2. September 1950 anlässlich des ersten Kardiologie-Weltkongresses in Paris gegründet wurde.

56 nationale Fachverbände sowie 15 Arbeitsgemeinschaften umfasst die Gesellschaft. Sie sind in insgesamt sechs Dachverbänden organisiert.

• Internet: www.escardio.org

Der Greifswalder Kardiologe hatte sich zuvor bei seinen Kollegen für einen Austragungsort in Mecklenburg-Vorpommern stark gemacht – und ist in der Yachthafenresidenz auf die sprichwörtlich offenen Arme gestoßen: „Wir freuen uns außerordentlich, die Kardiologische Gesellschaft bei uns im Hause begrüßen zu dürfen", sagt Yachthafenresidenz-Event-Direktor Dirk Schmiedchen. Die European Society of Cardiology (ESC) ist die europäische Fachgesellschaft der Kardiologen, die am 2. September 1950 anlässlich des ersten Kardiologie-Weltkongresses in Paris gegründet wurde. Aktuell umfasst die Gesellschaft sechs Dachverbände, 56 nationale Fachverbände sowie 15 Arbeitsgemeinschaften und vereint rund 95000 Mitglieder Der Kongress ist gleichzeitig die „13. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzmuskel- und Herzbeutelerkrankungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie“. Dort sollen alle relevanten Entwicklungen zu Diagnose- und Therapieverfahren von Herzmuskelerkrankungen und -muskelentzündungen bis hin zur Herzmuskelschwäche vorgestellt und diskutiert werden. Zu den unterschiedlichen Themen werden renommierte Herzspezialisten aus Europa und den USA Vorträge halten und Kurse für ihre Kollegen anbieten.

„Das Diagnose- und Behandlungsspektrum dieser Krankheiten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert“, betont der Greifswalder Herzspezialist. „Das betrifft alle Bereiche – von der Bildgebung, Histologie, Immunologie, Genetik und Molekularbiologie.“ Trotzdem bestehe auf diesem Gebiet weiterhin noch großer Forschungsbedarf. Felix: „Dem fachlichen Austausch von klinisch tätigen Ärzten und Grundlagenforschern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.“

Auch die Greifswalder Kardiologen forschen zu Herzmuskelerkrankungen und sind ein Standort des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Erkrankungen des Herzmuskels schränken die Funktion des Herzens ein, der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Herzmuskelerkrankungen führen zu Herzschwäche und -rhythmusstörungen und können lebensbedrohlich sein. Risikofaktoren sind etwa Entzündungen, Gifte, Alkohol und Bluthochdruck.

Klaus Walter

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