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Kapitän berät über die Wetterlage in Warnemünde

Warnemünde Kapitän berät über die Wetterlage in Warnemünde

Auf der Mittelmole schätzen die Experten die Situation auf See ein

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Mithilfe seiner Erfahrung und einem Regenradar kann Peter Becher das Wetter gut einschätzen.

Quelle: Ove Arscholl

Warnemünde. Er hat das Wetter im Blick: Peter Becher sitzt in der „Kommandobrücke“ auf der Mittelmole in Warnemünde. Mit technischen Hilfsmitteln, einer Menge Erfahrung und in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst wird hier entschieden, ob die Rennen der Warnemünder Woche stattfinden können.

„Das hier ist die sogenannte Lage“, erklärt der ehemalige Kapitän. Von diesem Raum im dritten Stock ist die Sicht frei auf den Himmel und die Ostsee. 48 Jahre ist Becher zur See gefahren und hat dort reichlich Erfahrungen mit dem Wetter gemacht. „Einen Experten würde ich mich nicht nennen“, sagt der 65-Jährige bescheiden. Doch wenn er in den Himmel guckt, dann kann er die Wolken lesen.

„Schleierwolken sind das erste Zeichen für ein Unwetter“, sagt Becher. Wenn dann der Horizont still da liege und das Wasser sich anfange zu kräuseln, dann sei klar: „Oh, da kommt etwas.“ Genau das hat er sich auch gestern gedacht. Nach Rücksprache mit seinen Kollegen und der Wettkampfleitung wurde auf der Lage entschieden, die Unwetterwarnung ernst zu nehmen. Vier Wettrennen wurden abgesagt.

Die Segler sind zu einem großen Teil Kinder und Jugendliche, da gehe man mit besonderer Vorsicht vor. „Wir wollen alle sicher in den Hafen bringen“, betont Becher. Die gestrigen Regatten sollen jedoch nicht nachgeholt werden.

jh

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