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Kein Geld: Sanierung der Seestraße verzögert sich weiter

Warnemünde Kein Geld: Sanierung der Seestraße verzögert sich weiter

Eurawasser buddelt bei Straßenbau zuerst – dort wartet man nun auf grünes Licht aus der Hansestadt / Verwaltung bastelt noch an der Finanzierung für den zweiten Bauabschnitt

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Der zweite Bauabschnitt Seestraße führt von der Heinrich-Heine-Straße bis zur Wendeschleife unterhalb des „Teepotts“.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Es stockt bei der Umsetzung des großen Straßen-Sanierungsplans für Warnemünde. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der Seestraße sollten längst begonnen haben. Doch in diesem Jahr wird wohl nichts mehr passieren.

Rund eine Million Euro im ersten Abschnitt verbaut

11 Bäume sind im ersten Bauabschnitt in der Seestraße gepflanzt worden. Zwei Bushaltestellen und 13 Straßenlampen wurden neu aufgebaut.

15 Pkw-Stellplätze , sechs Stellflächen für Behindertenfahrzeuge und 29 Fahrradpark-Stellflächen wurden ebenfalls eingerichtet.

279 000 Euro hat das Wirtschaftsministerium für den ersten Abschnitt zur Verfügung gestellt . Die Gesamtinvestition lag bei rund 1,1 Millionen Euro.

„Es wäre für uns und die Anlieger schön gewesen, wenn wir flott weitergemacht hätten, doch das hat eben nicht geklappt“, sagt Gabi Kniffka, Sprecherin von Eurawasser. Bevor die Umgestaltung einer Straße beginnt, erneuert das Unternehmen zunächst alle Wasserleitungen und Abflussrohre unter der Erde. „Wir wollen nicht, dass eine Straße zweimal aufgebuddelt werden muss“, so die Firmen- Sprecherin. Ihr Unternehmen stehe für den zweiten Bauabschnitt in den Startlöchern, wäre bereit loszulegen. „Wir warten auf grünes Licht aus der Hansestadt, dann beginnen sofort unsere Planungen“, sagt Gabi Kniffka.

Doch das Okay aus dem Rathaus wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. Hinter den Kulissen arbeitet die Stadtverwaltung immer noch an einer Finanzierungslösung durch Umschichtungen im städtischen Haushalt. Die Hoffnung, in Schwerin zusätzliche Gelder akquirieren zu können, hat sich zerschlagen.

Bausenator Holger Matthäus (Grüne) hatte noch im Januar gehofft, bis Monatsende eine Lösung zu finden, damit die Ausschreibungen für den zweiten Bauabschnitt im Februar ausgelöst werden können. Das hat nicht funktioniert.

„Wir waren darauf eingestellt, wir wollen die Baustelle hinter uns haben“, sagt Anwohnerin Franka Werner aus der Seestraße. Sie ist überzeugt, dass es besonders für die vier Gastronomiebetriebe schwierig wird, denn alle werden sie beim Bau von ihren Terrassen auf dem Streifen zwischen Seestraße und Promenade abgeschnitten.

Klappt das Umschichten im Haushalt, könnte vielleicht Ende des Jahres ausgeschrieben und 2017 gebaut werden. Dann soll gleich in einem Zug bis zum Winter die restliche Straße von der Heinrich-Heine-Straße über den Bereich am „Hotel am Leuchtturm“ bis zum Wendekreis unterhalb des „Teepotts“ in Ordnung gebracht werden.

Von der Heinrich-Heine-Straße bis zur Straße Am Leuchtturm wird die Seestraße verkehrsberuhigt. Nur Lieferfahrzeuge und Hotelgäste dürfen dort fahren. Der Abschnitt, der bis zum Alten Strom führt, wird eine richtige Fußgängerzone. Ursprünglich sollte der Fußgängerbereich vom Alten Strom bis zur Heinrich-Heine-Straße fortgesetzt werden. Doch das war in Warnemünde nicht durchsetzbar.

Ist die Seestraße fertig, stehen noch Georginenstraße und -platz auf dem Sanierungsplan. Ein Vorhaben, das auch beim Warnemünder Ortsbeirat auf der Prioritätenliste steht. Dann folgt die Friedrich-Franz-Straße. Offen ist, wie es in der Mühlenstraße weitergeht.

Thomas Sternberg

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