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Klassentreffen der Jubiläen

Warnemünde Klassentreffen der Jubiläen

65 Jahre nach der Einschulung treffen sich die Reuter-Schüler zum 20. Mal

Warnemünde. Sie treffen sich zum 20. Mal in Folge, und nun ist es genau 65 Jahre her, dass sie mit der Schultüte im Arm zum ersten Mal die Warnemünder Fritz-Reuter-Schule betraten: Der Einschulungsjahrgang 1951 trifft sich heute im Warnemünder Technologiezentrum (TZW) zur Exkursion — mit anschließendem Klassenfest.

 

OZ-Bild

Uwe Havemann und Walter Posselt — der „harte Kern des Vorbereitungskomitees“.

Quelle: Klaus Walter

„Seit 20 Jahren kommen wir einmal im Jahr zum Frühschoppen zusammen“, erzählt Walter Posselt, der gemeinsam mit Uwe Havemann den „harten Kern des Vorbereitungskomitees“ bildet. „Aber alle fünf Jahre machen wir etwas Besonderes“, sagt Havemann. Einen Besuch im Landschulmuseum Göldenitz, auch ein Treffen im allerersten Klassenzimmer habe es schon gegeben. In diesem Jahr soll es ein Besuch im Technologiezentrum (TZW) sein. „Wir alten Warnemünder lesen und hören immer viel davon“, erzählt Walter Posselt. „Aber was dort wirklich stattfindet, das wissen wir nicht wirklich, nicht aus eigener Anschauung.“

Das soll nun nachgeholt werden. Nicht nur zur Leitung des TZW haben die beiden Kontakt aufgenommen, sondern auch zu Firmen, die sich dort angesiedelt haben. Der Medizintechnik-Hersteller Cortronik hat den Ex-Fritz-Reuter-Schülern sogar eine Führung angeboten. „Die stellen diese Dinger her, die bei Herzproblemen helfen sollen“, witzelt Havemann. „Das kann ja für uns ganz interessant werden. Wir sind alle ,70 plus‘.“

Nach der Exkursion gebe es Mittagessen, und dann werde es gemütlich, so sei es zumindest geplant. „Weißt du noch ...?“ ist das Thema des Nachmittags, und dass der mit reichlich Leben erfüllt wird, ist sich das Vorbereitungskomitee sicher. Denn Stoff gibt es genug. Immerhin wurden die 1951er noch getrennt nach Jungen und Mädchen eingeschult, erst später gab es gemischte Klassen. Und Schichtunterricht, den Schüler von heute gar nicht mehr kennen, gab es auch. Die einen mussten vormittags ran, die anderen nachmittags. Und dann erst die Lehrer: Direktor Ott, Frau König und Lehrer Karl Riedel, der nicht nur Briefmarken sammelte, sondern auch das „Waldwanderbuch der Mecklenburger“ geschrieben hatte; oder Fritz Kreuzfeld, der Schüler und Urlauber scharenweise zu Strandwanderungen animierte und erklärte, was es dort zu sehen gab . . .

Von kw

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