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Knirpse besuchen behaarte Langohren

Warnemünde Knirpse besuchen behaarte Langohren

Warnemündes Kaninchenzüchter laden am Wochenende zur mittlerweile 40. Jungtierschau in ihrer Vereinsgeschichte ein

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Staunen am Kaninchengatter.

Warnemünde. So manch Knirps hatte etwas Respekt vor den quicklebendigen Muckerhasen, die in Wahrheit Kaninchen sind. Die allermeisten aber waren begeistert: Gestern statteten die Kinder der DRK-Kita „Knirpsenland“ der 40. Jungtierschau des Warnemünder Rassekaninchenzüchtervereins M 59 einen Besuch ab. Die Kaninchenzüchter hatten eigens eine Sonderöffnungszeit für Kindergärten und Vorschulkinder angesetzt. Heute und morgen öffnet die Ausstellung in der Kleingartenanlage „Am Moor“ jeweils um 9 Uhr.

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Warnemündes Kaninchenzüchter laden am Wochenende zur mittlerweile 40. Jungtierschau in ihrer Vereinsgeschichte ein

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40. Jungtierschau Warnemünder Rassekaninchenverein M59:

6. bis 7. August, 9 bis 18 Uhr, Sonntag bis 14 Uhr, Gartenanlage „Am Moor“ Warnemünde, Eingang Grüner Weg; Eintritt: 2 Euro, Kinder frei

Leana, Linus, Leonie, die beiden Victorias, Finn und Malte – sie alle waren begeistert. Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Sylvia Prosch hatten sie sich zeitig auf den langen Weg von der Parkstraße in den Wiesenweg und dann den ganzen langen Hauptweg der Kleingartenanlage bis hinunter zum Grünen Weg gemacht, um die Stars der diesjährigen Jungtierschau des ortsansässigen Rassekaninchenzüchtervereins zu bestaunen. Und sogar zu streicheln: Doch als Ausstellungsleiter Andreas Jenßen (32) eigens zwei geeignete, sprich kuschelsüchtige, Kaninchen aus dem Käfig holte, bekam es manch Knirps dann doch mit der Angst zu tun. Immerhin haben diese langohrigen Biester ja Haare im Gesicht und auch dort, wo die meisten Menschen keine haben: an den Ohren.

Dass es bei den Kaninchenzüchtern aber genau darauf ankommt, das erklärten die beiden Preisrichter, Uwe Plaumann aus Laage und Volker Büttemeyer aus Hannover: „Dichtes, ordentliches Fell in der richtigen Farbe, ein guter Körperbau, das richtige Gewicht, ein guter Pflegezustand. Dazu gehören auch ordentlich geschnittene Krallen“, betonte Büttemeyer.

143 Tiere hatten die Preisrichter gestern zu begutachten, aber so richtig begeistert waren die gestrengen Zuchtwarte „zur Halbzeit“, wie sie sagten, „noch nicht“. „Die besseren kommen wohl noch“, motivierte sich Preisrichter Plaumann. Begeistert aber waren sie vom Interesse der Kinder. „Es ist nämlich schwer für die Kaninchenzüchtervereine, ausreichend Nachwuchs zu finden“, räumte Preisrichter Büttemeyer ein. „Das ist ja ein Hobby, bei dem man nicht einfach den Stecker ziehen kann, wie beim Computerspiel. Da muss man dabei bleiben, jeden Tag füttern und ausmisten.“ Und genau da trenne sich die Spreu vom Weizen bei den Nachwuchszüchtern.

Die allergrößten Nachwuchssorgen konnten die Warnemünder Züchter gerade ad acta legen: „Wir haben Sarah Neltzner, Jaqueline Griese, Lara-Sophie Langberg ...“, zählte Ausstellungsleiter Jenßen die Reihe der jungen Züchterinnen auf. Er selbst sei mit seinen 32 Jahren ja auch noch nicht so alt, wenn auch schon seit 17 Jahren als Züchter im Verein. Aber natürlich, räumte Jenßen ein, die überwiegende Zahl der 60 Vereinsmitglieder sei bereits im Rentenalter. Gerade das aber sei auch ein Beleg für die langjährige züchterische Erfahrung in Warnemünde. Ein Pfund, mit dem der Verein wuchern könne.

Klaus Walter

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