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Korvette zurück vom Einsatz

Hohe Düne Korvette zurück vom Einsatz

Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ kehrt morgen von der Operation „Sophia“ im Mittelmeer zurück in ihren Heimathafen Hohe Düne.

Hohe Düne. Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ kehrt morgen von der Operation „Sophia“ im Mittelmeer zurück in ihren Heimathafen Hohe Düne. Drei Monate lang waren Schiff und Mannschaft im Einsatz bei der European Union Naval Force Mediterranean (EUNAVFOR MED) — einem internationalen Einsatz zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität im Mittelmeer. Dabei haben die 65 Soldatinnen und Soldaten unter dem Kommando von Korvettenkapitän Marco Köster (39) insgesamt 523 in Not geratene Menschen, darunter 50 Frauen und sechs Kinder, gerettet.

 

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Marinesoldaten nehmen Flüchtlinge an Bord.

Quelle: Marine

„Ich bin unheimlich stolz auf die überaus großartige Leistung meiner Besatzung“, sagt Köster. „Dieser untypische Einsatz war durch besondere physische und psychische Belastungen für meine Mädels und Jungs gekennzeichnet, die sie mit Bravour gemeistert haben.“ Für die Besatzung stehe nun eine Woche Urlaub an.

Im Rahmen der Operation „Sophia“ sind Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber aus 22 europäischen Staaten auf hoher See und im internationalen Luftraum zwischen der italienischen und libyschen Küste im Einsatz. Sie überwachen das Seegebiet und tragen dazu bei, dass ein umfassendes Bild über die Aktivitäten von Schleusern entsteht. Die Schiffe des Verbands dürfen in internationalen Gewässern Boote anhalten und durchsuchen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie von Schleusern genutzt werden. Die Schiffe sind nach dem Völkerrecht, dem Mandat und den Einsatzregeln („Rules of Engagement“) berechtigt, militärische Gewalt zur Durchsetzung ihres Auftrags einzusetzen. Die Aufgabe der Seenotrettung bleibt: Wenn die Schiffe auf mit Flüchtlingen besetzte Boote treffen, einen Notruf empfangen oder von der Seenotleitstelle dazu aufgefordert werden, sind sie zur Hilfeleistung verpflichtet.

OZ

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