Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Markgrafenheide: Familien im Blick

Markgrafenheide Markgrafenheide: Familien im Blick

Anfang Mai startet die Saison / Neuer Höhepunkt wird eine Wald-Kultur-Nacht

Voriger Artikel
Datenflut aus dem alten Fischerdorf
Nächster Artikel
Klettern ohne Netz und Sicherung

Ab dem 13. Mai werden die Wasserretter wieder von den fünf Rettungstürmen aus die Badegäste in Markgrafenheide im Blick haben.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Markgrafenheide. Die Saison rückt im Ostseebad Markgrafenheide mit großen Schritten näher. Um diese zu einem Erfolg zu bringen, arbeiten Stadtteilvertreter, die Polizei, das Stadtforstamt und die Tourismuszentrale eng zusammen. Traditionell stellen die Vertreter ihre Pläne für die neuen Saison auf der Ortsbeiratssitzung in Markgrafenheide vor. „Wir hoffen, dass wir das Niveau der vergangenen Jahre halten und möglichst noch steigern können“, sagt der Vorsitzende Jürgen Dudek (Rostocker Bund).

 

OZ-Bild

„„Wir hoffen, dass wir das Niveau der vergangenen Jahre halten und möglichst noch steigern können.“ Jürgen Dudek, Vorsitzender des Ortsbeirats Heide

OZ-Bild

„„Wir wollen keinen Massentourismus in der Rostocker Heide. Das Wegenetz wird nicht erweitert, sondern vorhandene Wege werden instand gesetzt.“Jörg Harmuth, Leiter Stadtforstamt

Die Tourismuszentrale hat sich einiges vorgenommen. Rund 440000 Übernachtungen hat es im vergangenen Jahr im Seebad gegeben. Ein ähnlich gutes Ergebnis wolle sie auch 2017 erreichen. „In Markgrafenheide liegt der Fokus weiterhin auf der Stärkung der Familien- und Aktivangebote“, sagt Beate Hlawa von der Tourismuszentrale. Daher wolle man eine neue Veranstaltung ins Leben rufen. Mit Theater, Musik und Lagerfeuerromantik soll die Wald- Kultur-Nacht am 13. Mai, ab 19 Uhr, Premiere feiern. „Dieses neue Event, den das Stadtforstamt und die Tourismuszentrale gemeinsam initiiert haben, bringt ein Kulturerlebnis in die wunderschöne Natur der Rostocker Heide“, so Hlawa.

Dafür macht Jörg Harmuth, Leiter des Stadtforstamtes, mit seinen Mitarbeitern bereits seit Ostern die Heide fit. „Ich hoffe es wird ein Erfolg.“ Für die Saison muss im Stadtwald noch das Wegenetz ausgebaut werden. „Wir werden keine neuen bauen, sondern die vorhandenen pflegen und Instandhalten.“ Einige müssten grundhaft erneuert werden, doch dafür müsse das Wetter trocken und etwas wärmer werden. Deswegen könnten diese Arbeiten zum Teil erst in der Urlaubssaison erledigt werden. Der Parkplatz Fesselbrandweg soll bereits früher neu gestaltet werden. Ab Anfang Mai werde das Forstamt mit der Hilfe von Freiwilligen die Absperrung und die Bänke erneuern. Für die Saison erwarte er, dass möglichst viele Fußgänger und Radfahrer die Heide erkunden. „Aber wir wollen keinen Massentourismus.“

Regelmäßig soll es 2017 wieder Kontrollgänge geben. Der Fokus liege auf falsch parkenden Wohnwagen, illegal aufgestellten Zelten und Feuerstellen am Strand. Unterstützt wird das Forstamt dabei von der Polizei. „Mit der steigenden Anzahl an Touristen und Tagesgästen ist ein Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen. Darauf muss reagiert werden“, betont Hauptkommissar Rainer Fricke. Dabei handelt es sich vor allem um Kleinkriminalität wie Diebstahl oder Auto-Einbruch. „Größere Einrichtungen wie Hotels und Zeltplätze erfordern eine besondere Aufmerksamkeit“, weiß Fricke. Doch auch Falschparker soll die Bäderpolizei im Blick behalten – besonders nachts und am Wochenende. 2016 gab es 105 Strafanzeigen, 43 Verkehrsunfälle wurden aufgenommen und 388 Verwarngelder mussten ausgesprochen werden.

„Wir werden die Polizeistation in der Saison wieder verstärkt besetzen“, sagt Fricke. Wie viele im Dienst sein werden, könne er noch nicht sagen.

Auch auf der Seeseite gibt es etwas Neues. Ab Ende April soll der barrierefreie Strandaufgang 19 für die Gäste des Ostseebades nutzbar sein. Ab Mitte Mai sind dann auch die Wasserretter in Markgrafenheide im Einsatz. „Ein Problem ist jedoch noch nicht geklärt: Wo sollen die Rettungsschwimmer untergebracht werden, wenn sie nicht im Dienst sind“, fragt der Ortsbeiratsvorsitzende. Die Unterbringung sei für die Wasserretter immer sehr schwierig. Schon Ende 2016 wurde erklärt, dass dauerhafte Neubauten nicht vorgesehen seien. Im vergangenen Jahr wurden daher Container auf dem Campingplatz aufgestellt worden. In Warnemünde zum Beispiel kümmert sich das DRK selbst um die Unterkünfte. Wann die Ausschreibungen für die nächsten Jahre erfolgen, konnte die Tourismuszentrale gestern nicht beantworten..

Johanna Hegermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greufswald
Das Leben der Barockdichterin Sibylla Schwarz wurde schon für die Opernale auf die Bühne gebracht.

Walter Baumgartner gibt barocke Hochzeitsgedichte Pommerns heraus

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Warnemünde

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Ein Bienen-Filmer sammelt die meisten Kraniche

Darßer Naturfilmfestival zeigte Trend zu mehr Mut bei Tier-Aufnahmen