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Meeresbiologe: Mikroplastik belastet Warnow und Ostsee

Warnemünde Meeresbiologe: Mikroplastik belastet Warnow und Ostsee

Heute beginnt um 18.30 Uhr der nächste Warnemünder Abend am Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW).

Warnemünde. Heute beginnt um 18.30 Uhr der nächste Warnemünder Abend am Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Matthias Labrenz erläutert dann, welche Rolle Mikroplastik in der Warnow und in der Ostsee spielt.

Mikroplastik stammt aus zerkleinerten Plastikformen, es ist aber auch Bestandteil von Kosmetika, Reinigungsmitteln oder Füllmaterial. Die winzigen Teilchen – die Partikel sind weniger als fünf Millimeter groß – gelangen über das Abwasser in die Gewässer. Sowohl die kleinen Krebse als auch Fische können diese Partikel mit ihrer Nahrung aufnehmen. Mögliche gesundheitliche Folgen sind noch nicht abschätzbar, aber wohl wahrscheinlich.

Die Forschung zur Rolle von Mikroplastik in den Gewässern steht noch am Anfang. Daher liegen auch in Bezug auf die Ostsee nur wenige tragfähige Daten zur Verbreitung, Häufigkeit und Besiedlung von Mikroplastik vor. Da im Einzugsgebiet der Ostsee aber etwa 80 Millionen Menschen leben, deren Abwässer nahezu alle in die Ostsee abgeführt werden, erscheint es naheliegend, dass auch Mikroplastik in höheren Konzentrationen in die Ostsee gelangt. In diesem Zusammenhang wird seit zwei Jahren am IOW im Rahmen des Projektes „MikrOMIK“ die Rolle von Mikroplastik als Träger mikrobieller Populationen im Ökosystem Ostsee untersucht. Der Mikrobiologe Matthias Labrenz bewertet in seinem Vortag Erkenntnisse zur Bedeutung von Mikroplastik für die Warnow und Ostsee. Die Veranstaltung findet im großen Vortragssaal des IOW, Seestraße 15, in Warnemünde statt. Der Eingang zum Institut liegt auf der Parkseite. Der Eintritt ist kostenfrei.

OZ

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