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Mehr Kitas: Planer basteln an Zukunftskonzept fürs Ostseebad

Warnemünde Mehr Kitas: Planer basteln an Zukunftskonzept fürs Ostseebad

Stadtverwaltung informiert über Arbeitsstand am neuen Leitfaden für die Struktur-Entwicklung Warnemündes / Leitziele sollen im November formuliert werden / Weitere Foren geplant

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Quelle: Fotos: Manfred Sander

Warnemünde. Das „Strukturkonzept für Warnemünde“ aus dem Jahr 2011 – Leitfaden für die Ortsentwicklung – wird aktualisiert. Dazu fanden im Sommer mehrere Bürgerforen statt. Stadtplaner Wolfgang Oehler vom Büro für Stadt- und Regionalplanung (BSR) informierte jetzt über den Stand der Arbeiten am umfangreichen neuen Konzept. Deutliche Zustimmung handelte er sich schon einmal ein – mit einer Bemerkung zu den Bebauungsplänen für die Mittelmole: „Die bisherigen Planungen können nicht mehr aktuell sein“, sagte Wolfgang Oehler.

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Stadtverwaltung informiert über Arbeitsstand am neuen Leitfaden für die Struktur-Entwicklung Warnemündes / Leitziele sollen im November formuliert werden / Weitere Foren geplant

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Konzept für Warnemünde

Das Strukturkonzept für Warnemünde wurde am 5. Oktober 2011 durch die Bürgerschaft als städtebaulicher Rahmenplan für die weitere städtebauliche und nutzungsstrukturelle Entwicklung Warnemündes beschlossen.

Um die Fortschreibung des Konzeptes geht es auch auf der Sitzung des Ortsbeirates „Heide“ heute Abend um 18 Uhr im Heidehaus Heidehaus Markgrafenheide, Warnemünder Straße 3.

Liegt die Zukunft des Seebades in Blockbeton-Bauweise? Bleibt Platz für Familien mit Kindern? Wie kann es gelingen, weitere Touristenströme ohne Konflikte mit den Einheimischen aufzunehmen? Wo können Anwohner parken? Wie soll der öffentliche Nahverkehr laufen? Mit solchen und ähnlichen Fragen befassen sich die Planer seit vielen Monaten. Das Ergebnis soll das neue Strukturkonzept sein, das Oehler zufolge die Perspektive für die Entwicklung Warnemündes in den nächsten fünf Jahren vorgeben soll.

Ein paar Eckpunkte – aus planerischer Sicht – versuchte der Stadtplaner schon einmal festzumachen. Zum Beispiel: Drei neue Kindertagesstätten solle es in Warnemünde geben. Und: „Das Wohnen ist im Sinne der Bestandsentwicklung zu stärken.“ Eine Formulierung mit Interpretationsbedarf. Heißen soll sie wohl, dass die Zunahme von Ferienwohnungen zulasten des regulären Wohnraums im historischen Ortskern verhindert werden soll. Weitere Ziele: den städtebaulichen Charakter Warnemündes erhalten, die Ortseingänge entsprechend gestalten, Straßenräume aufwerten, Grünanlagen erhalten oder erneuern, die Planungen für Mittelmole und Werftbecken „miteinander verzahnen“, keine Insellösungen zulassen. Und: Die Mittelmole solle als Mischgebiet aus Wohnen, Gewerbe, Handel, Beherbergung und maritimem Erlebnisbereich entwickelt werden.

„Vieles davon stand bereits im alten Strukturkonzept“, merkt Warnemündes Ortsbeiratschef Alexander Prechtel an. Trotzdem habe die Stadtverwaltung Entwicklungen zugelassen, die nicht dem Konzept entsprachen. „Es muss erreicht werden, dem neuen Konzept verbindlichen Charakter zu verleihen“, fordert Prechtel.

Diesen Bürgerwillen hat Stadtplaner Oehler ganz offensichtlich verinnerlicht. Allerdings sei er nur Beauftragter der Stadtverwaltung, die gerade am südlichen Ende Rostocks mit den Planungen für „Groß

Biestow“ zeige, dass Bürgerwille nicht immer im Vordergrund stehe, merkte ein Warnemünder dazu an.

Klaus Walter

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