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Warnemünde Mit viel Wind im Segel zum Erfolg

Hans Jensen, Geschäftsführer von „Supremesurf“, ist Donnerstag Gast beim Warnemünder Gespräch

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Das Festival „Zuparken“ ist Kult und Surferpflicht. Es gibt nur 1000 Karten, die blitzschnell vergriffen sind. FOTO: VANESSA KOOP

Warnemünde. Ein bisschen Zufall, ein bisschen Bauchgefühl, ganz viel Leidenschaft und auch ein Händchen fürs Geschäftliche haben aus einem studentischen Online-Shop ein Unternehmen mit zwölf angestellten Mitarbeitern gemacht. Seit zehn Jahren gibt es „Supremesurf“ mit dem Shop, den beiden Surfschulen und den Festivals.

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Hans Jensen, Geschäftsführer von „Supremesurf“, ist Donnerstag Gast beim Warnemünder Gespräch

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Am Donnerstag ist der Geschäftsführer, Hans Jensen (33), Gast beim nächsten „Warnemünder Gespräch“ von Unternehmerverband und OSTSEE-ZEITUNG im Warnemünder Café „Ringelnatz“. Er stellt sich den Fragen von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel.

„Wir machen genau das, was wir wollen“, nennt Hans Jensen sein Erfolgsrezept. Er hatte sich schon für das Studienfach Wirtschaftsingenieur in Bremen eingeschrieben. Rostock als Alternativstudienort wollte er sich trotzdem einmal ansehen. „Ich bin bis Warnemünde durchgefahren, da war Wind, da war alles, ich habe mich sofort in Rostock eingeschrieben“, erzählt der gebürtige Kieler, der seit seinem 11. Lebensjahr surft.

Gleich im ersten Semester hat er seinen Freund und Geschäftspartner Daniel Weiß (33) kennengelernt. Am sprichwörtlichen WG-Küchentisch wurde die Geschäftsidee aus der Taufe gehoben. Der Zufall wollte es so, dass er in dieser WG auch seine Lebensgefährtin kennenlernte.

Parallel zum ersten Shop am Saarplatz wurde „Zuparken“ am Kägsdorfer Strand bei Kühlungsborn initiiert. Ein Festival mit Trommel- und Kochkursen, Ukulele- Workshops oder Kursen im Wind- und Kitesurfen, Stand-up-Paddling und Wellenreiten – und dazu dieses bestimmte Lebensgefühl.

„Wir sind mit Leidenschaft dabei“, benennt Jensen einen weiteren Grund für den Erfolg. Der Funke springt über bei fast allem, was sie anpacken. „Zuparken“ hat schon Kultcharakter. Werden die Karten im Dezember freigegeben, explodiere regelmäßig der Rechner, erzählt Jensen. Das Festival, das auch Treffpunkt für Bulli-Liebhaber aus ganz Deutschland ist, ist streng auf 1000 Teilnehmer beschränkt.

„Man muss manche Sachen nicht größer, sondern einfach nur besser machen“, ist die Philosophie. „,Zuparken’ fühlt sich gut an, so wie es jetzt ist“, sagt Jensen.

„Supremesurf“ ist auch Veranstalter des Pangea-Festivals in Pütnitz. Ende August entsteht dort eine kunterbunte Welt. Die vier Tage bieten Sport, Musik, Kultur und eine Reise zurück in die Kindheit.

2011 bezog „Supremesurf“ das Haus in der Eselföterstraße und gerade sind schon wieder alle beim Packen und Räumen. Anfang des Jahres wird ein großer und moderner Shop im alten Getreidespeicher im Stadthafen eröffnet. Im Erdgeschoss, wo zuletzt ein Club zum Tanzen einlud, gehen bald Wassersportler ein und aus. Dort können die Surfer auch mit ihren Bussen vorfahren und die großen Bretter gleich einladen.

Zur Firma gehören auch das Beachhouse in Warnemünde und ein Surfbus am Bodden in Saal. Für die Surfschulen ist Daniel Weiß verantwortlich. Der Münchner hat in Rostock Betriebswirtschaft studiert und ist genau wie Hans Jensen in der Stadt geblieben. Auch das Beachhouse läuft gut. Die Surfschüler werden dort mit den Fährwellen groß. „Dass man weiß, wann die Welle kommt, gibt es so nur in Warnemünde“, sagt Jensen.

Gespräch: 17. November 19 Uhr, Café Ringelnatz, Eintritt ist frei.

Unternehmerpersönlichkeiten stellen sich vor

Das „Warnemünder Gespräch“ ist eine Veranstaltungsreihe von Unternehmerverband und OSTSEE-ZEITUNG. Dabei stellt sich je ein Unternehmer vor und antwortet auf Fragen von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel und des Publikums.

Gäste waren bisher Tobias Blömer, Firmenchef „Die Rostocker“, Jörg Eichler, Geschäftsführer A-Rosa-Reederei, Scanhaus-Chef Friedemann Kunz, Baltic-Taucher Eyk-Uwe Pap, Benjamin Weiß, Chef des Tri-Hotels, Weinhändler Jan-Hendrik Brincker, Spediteur Stephan Gustke, Grönfingers-Chef Eckhard Heinemann und Alexander Winter, Chef der Deutschen Hotel & Resort Holding.

Am Donnerstag ist der Geschäftsführer der Firma Supremesurf, Hans Jensen, Gast beim Warnemünder Gespräch.

Thomas Sternberg

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