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Neptun Werft prüft Bau einer großen Schiffbauhalle

Warnemünde Neptun Werft prüft Bau einer großen Schiffbauhalle

Für die Produktion von 50 Meter breiten selbst schwimmenden Maschinenraum-Sektionen braucht das Unternehmen mehr Platz / Halle wird wohl 56 Meter hoch

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Ein Maschinenraum-Segment aus der Neptun Werft passiert den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Frank Söllner

Warnemünde. Die Neptun Werft im Verbund der Meyer Werften wird größer und produktiver. Sie stellt sich der Herausforderung, dass quasi vor ihrer Haustür der asiatische Großkonzern Genting mit „MV-Werften“ die Serienproduktion von Kreuzfahrtschiffen aufbaut.

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Für die Produktion von 50 Meter breiten selbst schwimmenden Maschinenraum-Sektionen braucht das Unternehmen mehr Platz / Halle wird wohl 56 Meter hoch

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„Wir werden verstärkt komplette Maschinenraum-Sektionen für Kreuzfahrtschiffe für die Meyer Werften in Papenburg und Turku bauen“, sagte der Geschäftsführer der Neptun Werft, Raimon Strunck, am Dienstagabend vor dem Warnemünder Ortsbeirat. Dem Bau von Sektionen gehöre die Zukunft, da man so schneller und an verschiedenen Standorten Schiffe bauen könne, so Strunck. Um das ehrgeizige Ziel umzusetzen, gebe es bei den Verantwortlichen, der Familie Meyer als Eigentümer und der Geschäftsführung, konkrete Überlegungen, auf dem Werftgelände eine neue Schiffbauhalle zu bauen.

Kommt sie, wird sie richtig groß. Der große Kran auf der benachbarten Warnow Werft ist 90 Meter hoch, die neue Halle der Neptun Werft wird beeindruckende 56 Meter hoch.Und sie wird so breit, dass künftig Sektionen für eine Schiffsbreite von 50 Metern gebaut werden können. Zurzeit liegt die Kapazitätsgrenze der Werft bei einer Sektionsbreite von 39,5 Metern. Bislang wurden vier bis fünf solcher Schwimmteile pro Jahr gebaut. Ab 2020 sollen es sieben bis acht selbst schwimmende und voll ausgestattete Maschinenraum- Sektionen werden. „Wir wollen so den Standort zukunftsfähig machen, unsere Belegschaft sichern und stabil halten“, benennt Raimon Strunck die große Herausforderung. 525 Frauen und Männer arbeiten für die Neptun Werft, darunter 40 Auszubildende. Hinzu kommen etliche Zeitarbeitsfirmen und viele Zulieferer.

„Wir unterstützen die Erweiterungspläne der Neptun Werft ausdrücklich und werden über eventuelle Bauanträge schnell beraten“, sagte Alexander Prechtel (CDU), Vorsitzender des Ortsbeirates Warnemünde.

Und er wollte wissen, wann die erweiterte Kapazität zur Verfügung stehen müsse.

„Im Sommer 2017 kommt das erste Teil, das nicht mehr durch die alte Halle passt“, antwortete der Werft-Geschäftsführer. Es wird übrigens ein Segment für ein neues Aida-Schiff. Darum habe es Vorgespräche mit der Rostocker Stadtverwaltung gegeben. Entscheide man sich für die neue Halle, müsse es natürlich schnell gehen.

Die Auftragsbücher der Neptun Werft sind bis zum Jahr 2019 mit dem Bau von zwei Flusskreuzfahrtschiffen, eines Gastankers und einer Doppelendfähre gefüllt. Doch längst ist im Unternehmen der Blick auf die Jahre nach 2020 gerichtet.

Thomas Sternberg

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