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Neue Wohnhäuser für das Molenfeuer

Warnemünde Neue Wohnhäuser für das Molenfeuer

In zwei Jahren sollen alle 400 Wohnungen fertig sein / Donnerstag beginnt Bohrpfahlgründung für das Parkhaus

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Die Eigentumswohnungen und Ferienapartments im Hafenquartier, Zum Zollamt 6-6a, sind fast alle verkauft.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Es ist das größte Wohngebiet, das in Warnemünde jemals gebaut wurde. Im Wohnpark „Molenfeuer“ entstehen 400 Miet- und Eigentumswohnungen. Gestern Abend hat der Ortsbeirat den Bauanträgen für zwei weitere viergeschossige Gebäude Am Wendebecken mit jeweils 18 Wohnungen zugestimmt.

Häuser statt Kleingärten

80 Kleingärten der Anlage „Deutsche Reichsbahn“ am früheren Warnemünder Güterbahnhof haben die Investoren bis 2010 gekauft. Auf dieser Fläche entsteht seit 2012 ein Wohngebiet.

400 Wohnungen, ein Parkhaus, Arztpraxen, eine Apotheke und ein Hostel mit 178 Betten sind bis Ende 2018 entstanden.

Und das Tempo bleibt hoch. „Ende 2018 wollen wir die Bebauung des gesamten Wohngebietes abschließen“, nennt Jan-Peter Nissen das Ziel. Zusammen mit Reinhard Köster ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der „Wohnpark am Molenfeuer“ GmbH.

Auch das große Parkhaus ist im Bau. Der Munitionsbergungsdienst habe seine Arbeit beendet, informiert Nissen. „Am Donnerstag beginnt die Bohrpfahlgründung für das Parkhaus“, sagt der Geschäftsführer.

Schon zur Saison 2017 sollen dort die ersten Autos stehen. Es wird das größte Parkhaus in der Hansestadt und das modernste. Denn auch das bargeldlose Parken wird dort möglich sein. Von den insgesamt 736 Stellplätzen im Parkhaus werden rund 200 Plätze fest an Einzelpersonen oder Hotels vermietet. Die restlichen mehr als 500 Plätze stehen Tagesgästen und Urlaubern zur Verfügung. Bauen wird es die Firma Goldbeck.

Ist es fertig, kann die letzte freie Fläche, die jetzt als Parkplatz genutzt wird, bebaut werden. Baustart soll im Frühjahr 2017 sein. Dort werden vier Häuser mit reinen Mietwohnungen gebaut. Werden sie Ende 2018 bezogen, sind acht Jahre von der Rechtskraft des Bebauungsplanes bis zur Fertigstellung der letzten Häuser ins Land gegangen.

In dem Komplex gibt es auch ein Hostel sowie eine Apotheke und mehrere Arztpraxen. Ein dritter Zahnarzt zieht gerade ein. „Mit dem Parkhaus und dem Ärztezentrum entsteht etwas Bleibendes, von dem alle Warnemünder etwas haben“, sagt Jan-Peter Nissen.

Die beiden Investoren haben auch das Areal am alten Rostoker Güterbahnhof entwickelt, gebaut und vermarktet. Dort soll demnächst ebenfalls die letzte freie Fläche bebaut werden. Viele Rostocker akzeptieren das moderne Wohngebiet mit viel Grün. Nissen hofft, dass auch die Warnemünder, die das Baugeschehen im Wohnpark stets sehr kritisch begleitet haben, zufrieden sind, wenn alle Straßen und Grünanlagen fertig sind. Zumal auch eine breite Erschließungsstraße gebaut wird, so dass die Autos über die Lortzing- oder die Alte Bahnhofsstraße das Quartier verlassen können.

In Warnemünde baut die Wohnungsgenossenschaft (WG) Warnow ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen sowie zwei Carportanlagen mit insgesamt 14 Stellplätzen in der Richard-Wagner-Straße.

Im „ Dünenquartier“ in der Parkstraße werden in diesem Jahr vier Wohnhäuser mit 60 Mietwohnungen für die Wohnungsgesellschaft Wiro fertig. Unter den vier Häusern befindet sich eine Tiefgarage. Sind die Häuser bezogen, ist das Wohngebiet mit zehn Häusern komplett.

Thomas Sternberg

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