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Nieger Ümgang folgt alten Wegen

Warnemünde Nieger Ümgang folgt alten Wegen

Programm zum Sommerfest während der Warnemünder Woche steht / 50 Vereine, Initiativen und Firmen beim Ümgang dabei

Warnemünde. Das Programm zum Sommerfest während der 79. Warnemünder Woche vom 2. bis 10. Juli steht. Während sich die Segler im Revier auf der Ostsee spannende Wettfahrten liefern werden, wird an Land ein buntes Volksfest gefeiert. Offizieller Auftakt für beide Teile des sommerlichen Veranstaltungsreigens ist wie immer der „Niege Ümgang“ am 2. Juli, den diesmal 50 Vereine, Initiativen und Firmen gestalten werden.

Dabei gibt es 2016 ein kleines Jubiläum: Es ist das 40. Sommerfest, das bei der Warnemünder Woche gefeiert wird. Ingeborg Regenthal, Mitglied im Vorstand des Gemeinnützigen Vereins für Warnemünde, feiert das Jubiläum gewissermaßen doppelt: Denn auch für sie persönlich ist es das 40. Sommerfest, denn schon vor Gründung des Warnemündevereins hat sie das Fest mit aus der Taufe gehoben und vorbereitet – damals noch von Seiten der Warnemünder Warnow- Werft.

Das Fest am Eröffnungs-Wochenende beginnt pünktlich um 8 Uhr mit dem Wecken: Zwei Blasorchester werden durch Warnemünde ziehen und lautstark-fröhlich den Tag einläuten. Der „Niege Ümgang“ startet dann um 10 Uhr in der Seestraße. „Diesmal wieder auf der alten Route“, sagt Hans-Joachim Richert, Vorstandsmitglied beim Warnemündeverein. Die Bauarbeiten in der Seestraße und am Kirchenplatz, die in der Vergangenheit den Ümgang in neue Wege zwangen, sind beendet – wenn in der Seestraße auch nur, weil der Hansestadt Rostock das Geld für den zweiten Bauabschnitt fehlt.

Von der Seestraße geht es dann über die Alexandrinenstraße in die Kirchenstraße, um den Kirchenplatz herum in die Mühlenstraße, weiter bis zur Kurhausstraße und von dort wiederum die Seestraße entlang bis zur Bühne am Leuchtturm. „Erst dort, an der Leuchtturmbühne, ist der Umzug beendet“, sagt Richert.

Die Vorbereitung auf den Umzug habe in diesem Jahr besser geklappt. Zwei große Treffen mit jeweils nahezu allen Beteiligten hätten stattgefunden, sagt Vereinschefin Astrid Voß. Dabei konnten sich der Warnemündeverein als Veranstalter und die Vertreter von Vereinen, Initiativen und Gewerbetreibenden über ihre Vorstellungen zum Ablauf austauschen und so „noch enger zusammenrücken“, wie Hans-Joachim Richert es formuliert. „Das hat allen Beteiligten gut getan, und sicher wird man das dem Umzug ansehen.“

Der Umzug werde diesmal in drei klare Blöcke geteilt, jeweils von einem Orchester angeführt, erläutert Richert. Der historische Block mit all den Figuren zur Warnemünder Geschichte wird den Ümgang traditionell anführen, gefolgt von den Vereinen und dann von den Gewerbetreibenden. Den Abschluss bilden die Feuerwehren von der dänischen Insel Falster – und aus Warnemünde.

Allen Irritationen zum Trotz wird es auch in diesem Jahr Pferde beim Niegen Ümgang geben. Eine selbsternannte „Pferdeschutz-Initiative“ aus Nordrhein-Westfalen hatte Anfang des Monats mit Hinweis auf den Tierschutz und mögliche Unfallgefahren ein „Verbot“ der Vierbeiner im Umzug gefordert – allerdings ohne jede Legitimation der Pferdesportler, die seit Jahren gern mit ihren Tieren beim Ümgang dabei sind.

Klaus Walter

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