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Ortsbeirat begrüßt Flutwand

Warnemünde Ortsbeirat begrüßt Flutwand

Warnemünde-Verein sieht auch touristische Bereicherung

Warnemünde. Der Bau der neuen Sturmflutmauer am südlichen Abschnitt des Alten Stromes ist gestern von den Warnemündern begrüßt worden. Das neue Projekt wurde während der Ortsbeiratssitzung im Bildungs- und Konferenzzentrum von Vertretern des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg im Detail vorgestellt.

Ronny Schmidt, Mitarbeiter des Staatlichen Amtes, erläuterte, dass die Arbeiten europaweit ausgeschrieben worden seien, Baubeginn werde im Januar des kommenden Jahres sein. Der Auftrag sei an eine Firma aus Ribnitz-Damgarten gegangen. Der Ausbau sei in drei Abschnitte unterteilt worden, auf 60 Meter gerechnet ab der Bahnhofsbrücke solle zunächst das Geländer erneuert werden. „Dabei werden die dortigen Liebesschlösser erhalten bleiben“, sagte Schmidt,. Dies geschehe auf Wunsch der Tourismuszentrale. In dem anschließenden Bereich, der eine Länge von 385 Meter habe, soll es vier Durchgänge geben. Der zweite Durchgang durch die Sturmflutmauer biete den Mitarbeitern des Amtes Durchfahrtmöglichkeiten für Wartungsarbeiten.

Bei den Arbeiten werde eine Nut eingebaut, in die später Betonelemente eingelassen werden, erläuterte Schmidt den Gästen der Ortsbeiratssitzung. Damit habe man die Möglichkeit, die Flutwand nach 40 Jahren um 20 Zentimeter höher zu setzen. Der Mitarbeiter des Staatlichen Amtes wies abermals darauf hin, dass die jetzige Konstruktion lediglich um fünf Zentimeter überragt werde. Man habe sich für eine Bauweise entschieden, bei der die Spundwände in den Boden gepresst werden. Dabei dürften nach seiner Einschätzung keine Schäden an den Wohnhäusern entstehen, gleichwohl habe man einen Experten beauftragt, der den Zustand der Häuser im Umfeld der Baustelle dokumentieren werde. „Wir müssen uns dennoch absichern“, sagte Schmidt.

Hans-Joachim Richert vom Warnemündeverein zeigte sich mit den Planungen zufrieden. Es entstehe mit der neuen Flaniermeile auch ein touristischer Vorteil, der sich erst zeigen werde, wenn der Rundweg um den Südlichen Alten Strom geschlossen sei. Richert schlug vor, gemeinsam mit den Behörden und dem Warnemündeverein eine Feier zum offiziellen Spatenstich zu organisieren. „Das ist ein Highlight“, sagte Richert.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt wird insgesamt neun Millionen Euro in die Sturmflutwand investieren – und damit Warnemünde sichern.

msc

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