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Plötzlich doch: Bus fährt ab 1. Mai bis zum Strandresort

Markgrafenheide Plötzlich doch: Bus fährt ab 1. Mai bis zum Strandresort

Investor und Geschäftsführer der Markgrafenheider Hotelanlage bezahlt Haltestelle und Wendeschleife / Erste Probefahrten der Linienbusse beginnen in dieser Woche

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Gestern informierten sich RSAG-Mitarbeiter sowie Vertreter der Stadt über die neue Haltestelle in Markgrafenheide.

Quelle: Thomas Sternberg

Markgrafenheide. Plötzlich geht manches ganz schnell, was vor Kurzem noch als zu teuer und zu unrentabel galt. Das Strandresort in Markgrafenheide am Budentannenweg bekommt eine Haltestelle, einen Wendekreis für Busse und die reguläre Anbindung ans Rostocker Nahverkehrsnetz.

Flaggschiff mit Dünenhäusern und Schwimmbad

Das Strandresort ist das touristische Flaggschiff im Heideort. Im Frühjahr 2010 haben die Rostocker Investoren Michael Rode und Irmin Stintzing nach einer europaweiten Ausschreibung die alte Ferienanlage übernommen. Für rund 20 Millionen Euro trugen sie alte Bungalows ab und bauten neue Dünenhäuser, Apartments und Ferienwohnungen. Es gibt auch ein Schwimmbad.

„Ab dem 1. Mai 2016 werden täglich einige Fahrten der Buslinie 17 von Markgrafenheide über den Budentannenweg zum Strandresort bis zur neuen Haltestelle Markgrafenheide-Ost verlängert“, informiert die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Erste Probefahrten starten bereits am Donnerstag.

Möglich wurde das Projekt nur, weil der Investor und Geschäftsführer des Markgrafenheider Strandresorts, Irmin Stintzing, einfach Geld in die Hand genommen hat.

„Das ist richtig, den Bau der Haltestelle und den der Buswendeschleife übernehmen wir“, bestätigt der Warnemünder Unternehmer. Rund 40000 Euro legt er dafür hin. Das ist viel weniger, als Stadt und RSAG veranschlagt hatten. Die hatten bei ihrer Ablehnung eines entsprechenden Antrages des Ortsbeirates vor gut einem Jahr nicht nur davon gesprochen, dass das Strandresort durchaus durch den Nahverkehr erschlossen sei, sondern auch auf Baukosten von rund 350000 Euro verwiesen. Das Strandresort zahlt übrigens auch einen monatlichen Unterstützungsbeitrag an die RSAG.

Für Irmin Stintzing ist es jedoch wichtig, dass die Gäste der großen Hotelanlage nun mit dem Bus nach Warnemünde fahren können und das Ostseebad nicht noch mehr mit ihren Autos verstopfen. „Wir bieten ihnen die Möglichkeit, das Auto stehen zu lassen“, so Stintzing. Auch für seine Mitarbeiter, gerade die Lehrlinge, sei diese Linie wichtig, unterstreicht der Geschäftsführer. Nicht zuletzt könnten auch die Rostocker Badegäste nun gut zu diesem Strandabschnitt gelangen.

„Ich habe nicht damit gerechnet, dass es in diesem Jahr noch etwas wird“, sagt Jürgen Dudek (Rostocker Bund), Vorsitzender des Ortsbeirates Markgrafenheide. Er freue sich darüber, so Dudek, denn schließlich kämpfe der Ortsbeirat seit Beginn der 90er Jahre um eine Bus-Anbindung für diesen Bereich. Ihn ärgere hingegen sehr, dass es über den konkreten Plan, das eigentliche Baugeschehen und den Zeitpunkt des Linienstarts keinerlei Informationen aus der Stadtverwaltung an den Ortsbeirat gegeben habe. „Wir sind, wie so oft, vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, so Dudek.

Im Februar hatte Andrej Kirschbaum von der RSAG vor dem Ortsbeirat lediglich informiert, dass es eine Chance gebe, dass das Strandresort zur Saison angefahren werden könnte. Nun ist es der 1. Mai geworden.

Von Thomas Sternberg

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