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Polizei zieht in Wetterdienst-Villa

Warnemünde Polizei zieht in Wetterdienst-Villa

Warnemündes Kontaktbeamte jetzt mitten im Strand-Geschehen

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Polizeihauptmeisterin Kerstin Zille mit ihrem Kollegen Bernd Wittwer (l.) und ihrem Chef, Revierleiter Stefan Damrath.

Quelle: Klaus Walter

Warnemünde. Die Warnemünder Polizisten Kerstin Zille, Jan Hoffmann und Bernd Wittwer haben eine neue Adresse. Ab sofort sind die Kontaktbeamten in der Warnemünder Seestraße 15 a zu erreichen – in jener Villa, die Einheimischen wie Gästen als Dienstgebäude des Deutschen Wetterdienstes bestens bekannt ist. Das markanteste Merkmal ist die Anzeigetafel mit den aktuell gemessenen Wetterdaten – inklusive Luft- und Wassertemperatur. Jetzt steht ein Polizeischild etwas bescheidener dahinter.

Nötig geworden war der Umzug aufgrund von „baulichen Gegebenheiten“ in der alten Polizeistation neben der Vogtei, wie es der für Warnemünde zuständige Revierleiter, Stefan Damrath, etwas vorsichtig umschreibt. Der für die Polizei zuständige Liegenschaftsdienst habe schnell und unkompliziert mit dem Deutschen Wetterdienst verhandeln können, in nur eineinhalb Wochen sei der Umzug perfekt gewesen.

„Wir sind froh, dass wir jetzt in Räumen ohne gesundheitliche Bedenken arbeiten können“, sagt Damrath.

Die Villa gehörte einst dem Rostocker Geschäftsmann Ernst Lehment, Sohn des Schnapsfabrikanten Conrad Lehment, der seit 1864 den „Original Lehment Rostocker Doppel-Kümmel“ („Mann un Fru“) brannte.

Nach dem Krieg wurde hier eine Wetterwarte eröffnet, die nun Ende des Jahres auf den vollautomatischen Betrieb umgestellt wird.

Die Arbeitsbedingungen für die drei Warnemünder Polizisten – und ab 21. Juni auch für ihre sechs Kollegen des Bäderdienstes – sind traumhaft: freier Blick auf Strand und Ostsee. „Allerdings haben wir kaum Gelegenheit, aus dem Fenster zu schauen“, sagt Polizeihauptmeister Wittwer. Zu umfangreich seien die Aufgaben – sei es im Gespräch mit Bürgern, in der Erfassung von Anzeigen aller Art oder bei der Absicherung der vielen Veranstaltungen während der Saison. „Und auch wir sind regelmäßig auf Streife durch das Seebad“, ergänzt Kerstin Zille. Trotzdem sei die Polizei natürlich jederzeit für die Bürger erreichbar. Seien die Beamten unterwegs, werde das Telefon automatisch zum Polizeirevier Lichtenhagen umgeleitet. Zille: „Und in dringenden Fällen gilt auch in Warnemünde Polizeiruf 110.“

Kontakt: Polizeistation Warnemünde, Seestraße 15 a, ☎ 0381 / 519 19 33

OZ

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