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Polizist Karpuschkat tritt ab

Markgrafenheide Polizist Karpuschkat tritt ab

Nach 31 Jahren Dienst geht der Markgrafenheider Beamte in Pension

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Dienststellenleiter Uwe Tredup (l.) lässt Klaus-Dieter Karpuschkat nur ungern gehen. Er sucht jetzt einen Nachfolger.

Quelle: Foto: Philip Schülermann

Markgrafenheide. Nach 31 Jahren hört Polizist Klaus-Dieter Karpuschkat auf. Fast 13 Jahre lang fuhr er in Markgrafenheide und den umliegenden Gemeinden Streife und war für die Bürger da. Jetzt geht er in Pension – aber so ganz aufhören kann der 60-Jährige nicht.

„Es fällt mir nicht schwer“, sagt Karpuschkat. Aber sein letzter Dienst fühle sich auch noch nicht endgültig an. Erst mal baut er jetzt Überstunden ab, dann seinen Urlaub. Erst dann sei die Dienstzeit in Markgrafenheide wirklich vorbei.

Angefangen hat Klaus-Dieter Karpuschkat 1985, er war lange in der Verkehrsüberwachung tätig. Seit 2005 ist er im Seebad auf Streife gewesen. „Ich lasse ihn nur ungern gehen“, sagt Dienststellenleiter Uwe Tredup. Sein Kollege Olaf Schöpke sagt: „Er war ein guter Kollege. Wir haben uns gut ergänzt.“ Rainer Fricke betont, dass Karpuschkat ein „sehr diensteifriger“ Kollege gewesen sei. Aber sie hätten auch viel gelacht.

Auch im Ruhestand will sich der frischgebackene Pensionär der Sicherheit auf den Straßen widmen. „Ich werde mich bei der Rostocker Verkehrswacht engagieren“, sagt er – Aufklärung leisten, wie zur Dienstzeit. „Und ich habe auch noch meinen Garten.“

An die Jahre in Markgrafenheide bleiben Erinnerungen: „Die Frau in den Dünen“, nennt Karpuschkat, eine Aussteigerin, die das Team auf Trab hielt, oder wie er einen Räuber verfolgte, der den Tod einer älteren Dame zu verantworten hatte. phs

OZ

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