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Saison geht in Warnemünde nie zu Ende

Warnemünde Saison geht in Warnemünde nie zu Ende

Künftig Drei- statt Einjahresverträge für Gewerbetreibende am Strand / Neue öffentliche Toilette kommt 2017

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Die Trachtengruppe, hier beim „Stromfest“ im September, ist bei allen maritimen Höhepunkten in Warnemünde dabei.

Quelle: Joachim Kloock

Warnemünde. Trotz der unendlichen Geschichte um einen Bebauungsplan für den Strand, hat sich die Tourismuszentrale entschlossen, erstmals ab 2017 Drei- statt Einjahresverträge mit den Gewerbetreibenden am Strand abzuschließen. „Sie haben so mehr Planungssicherheit“, sagte Matthias Fromm, Leiter der Tourismuszentrale, am Dienstagabend bei der Saisonauswertung im Ortsbeirat.

 

OZ-Bild

Die Warnemünder Woche mit dem Ümgang ist ein großer Erfolg ge- wesen. Dabei waren 33 Drehorgelspieler.“Hans-Joachim Richert, Warnemünde Verein

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Die geht aus Sicht der Polizei „in Warnemünde eigentlich nie zu Ende“, erklärt Stephan Damrath, Leiter des für Warnemünde zuständigen Polizeireviers in Lichtenhagen. Die abgelaufene hatte es besonders in sich: Angefangen beim „Turmleuchten“ über die großen Volksfeste und die vielen Wahlkampfveranstaltungen bis hin zu den Konferenzen der deutschen Gesundheits- und Agrarminister sowie die der Ministerpräsidenten. Wegen des nie versiegenden Veranstaltungsstromes wünscht sich Stephan Damrath, dass der Bäderdienst über den 13. September hinaus fortgesetzt wird.

„Das können wir nur unterstützen“, sagte Alexander Prechtel (CDU), Vorsitzender des Ortsbeirates. Schließlich gehe die Saison von Ostern bis zum Ende der Herbstferien im letzten Bundesland.

Hans-Joachim Richert vom Warnemünde Verein, der Träger der großen Sommerfeste ist, betonte, dass nur gemeinsam mit Tourismuszentrale und Polizei sowie vielen und anderen Partnern, die Festhöhepunkte abzusichern seien. „Die Warnemünder Woche ist ein großer Erfolg gewesen, allein 33 Drehorgelspieler aus ganz Deutschland waren diesmal dabei“, schätzte Richert ein. Und sein Blick geht schon auf das große Sommerfest im nächsten Jahr: „Der Niege Ümgang findet statt, auch wenn wir durch die Baustelle Seestraße und Am Leuchtturm vielleicht neue Wege gehen müssen.“

Matthias Fromm informierte, dass zwölf Strandkorbverleiher in diesem Sommer rund 1300 Körbe betreut, und dass in Warnemünde etwa 300 Veranstaltungen stattgefunden haben. Die Übernachtungszahlen seien um 2,2 Prozent gestiegen. Die schlechte Toiletten-Situation im Ostseebad bleibe allerdings weiter ein Thema. „Der Zustand kann nicht befriedigen, aber im Wirtschaftsjahr 2017 wird beim Strandaufgang zehn eine neue und das ganze Jahr geöffnete Toilette gebaut“, überraschte Fromm mit der zweiten guten Nachricht.

Der Strandvogt muss mahnen, schlichten und beraten. Diese Aufgabe zwischen Westmole und Wilhelmshöhe hat Jürgen Förtsch übernommen. „Ich versuche die Strandsatzung konsequent durchzusetzen, doch es müsste noch mehr Kontrollen geben.“

Alexander Prechtel bestätigte die positive Saisoneinschätzung. Er kritisierte aber, dass es in dem „familienfreundlichen Seebad“ keinen Spielplatz für Kinder unter sechs Jahre gibt. „Auch bei der Sauberkeit haben wir im gesamten Ort noch viel Luft nach oben.“

Thomas Sternberg

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