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Saisonende im beliebtesten Hafen

Warnemünde/Hamburg/Kiel Saisonende im beliebtesten Hafen

Mit 766000 Passagieren bleibt Warnemünde (noch?) an der Spitze / Kiel und Hamburg holen auf

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Zum letzten Mal in dieser Saison: Die „Aidamar“ verlässt heute Abend um 19 Uhr Warnemünde mit dem Ziel New York.

Quelle: Aida Cruises

Warnemünde/Hamburg/Kiel. Heute Abend um 19 Uhr verlässt mit der „Aidamar“ das letzte Kreuzfahrtschiff der Saison 2016 den Warnemünder Passagierkai. 4100 Seemeilen liegen vor dem Bug: New York ist das Ziel der 2180 Passagiere. „Warnemünde – New York“ – allein diese beiden Namen könnten für die Bedeutung der Passagierschifffahrt im Seebad stehen. Die 181 Schiffsanläufe mit 766000 Passagieren der nun zu Ende gehenden Saison belegen die Größe allemal. Doch auch Hamburg und Kiel beeindrucken mit Zahlen, die von Jahr zu Jahr wachsen.

Kreuzfahrt in Zahlen

181 Schiffsanläufe mit zusammen 766000 Passagieren hat es in der heute zu Ende gehenden Saison in Warnemünde gegeben.

156 Anläufe mit 525 000 Passagieren hatte Hamburg. Bisher. Dort läuft die Saison mit „Aidaprima“ weiter bis zum 31. Dezember.

147 Anläufe mit 485000 Passagieren gab es 2016 in Kiel.

„Warnemünde ist 2016 erneut der am häufigsten angesteuerte Kreuzfahrthafen Deutschlands“, resümiert der Geschäftsführer der Rostocker Hafen-Entwicklungsgesellschaft, Jens A. Scharner. 160-mal legten die Schiffe in Warnemünde und 21-mal im Überseehafen an. Für Furore sorgten der Fünffachanlauf am 27. August, die vier Vierfach- und die 13 Dreifachanläufe. Warnemünde rappelvoll, Sprachengewirr, internationales Flair. Die ganze Region profitiert von der Entwicklung. Nicht nur Busunternehmen, Schiffsversorger, Reiseführer – auch der Flughafen Rostock-Laage hat an Bedeutung gewonnen. In Zusammenarbeit mit den Reedereien Costa, MSC und Pullmantur kamen Kreuzfahrtpassagiere aus ganz Europa in Laage an – mit Maschinen aus Barcelona, Bilbao, Marseille, Madrid, Mailand, Wien oder Zürich.

Stark im Geschäft auch die Rostocker Reederei Aida Cruises. „40-mal legten ,Aidadiva’ und ,Aidamar’ in Warnemünde an“, sagt Aida-Sprecher Hansjoerg Kunze. Mit denselben Schiffen und derselben Zahl von Schiffsanläufen und Passagierwechseln plant Aida Cruises auch die Saison 2017: Am 27. April steht der erste Anlauf an.

Doch auch die anderen deutschen Kreuzfahrthäfen schlafen nicht. „147 Kreuzfahrtanläufe von 26 Schiffen mit zusammen über 485000 Passagieren, fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr“, meldet Kiels Hafen-Sprecher Ulf Jahnke. Kiels Bedeutung wächst sprunghaft: Im Jahr zuvor gab es nur 133 Schiffsanläufe an der Förde. „Wir blicken auf die bisher beste Kreuzfahrtsaison“, sagt Kiels Hafenchef Dirk Claus. Die 35 Millionen Euro, die Kiel vor zehn Jahren in seinen Ostseekai, das wohl immer noch modernste Passagierterminal an der Ostsee, investierte, sind „gut angelegtes Geld“, wie Claus sagt. Seitdem bietet Kiel den Reedereien ein „Komplettpaket“ an Hafendienstleistungen: Passagierwechsel, Schiffsversorgung, Müll- und Abwasserentsorgung. Auch an der Förde ist Aida Cruises gut im Geschäft – mit drei Schiffen.

Hamburg wartet hingegen mit drei Kreuzfahrtterminals auf: Die Cruises Center Altona, Hafen City und Steinwerder bringen es auf 156 Schiffsanläufe mit 525000 Passagieren. Mit dem „Willen zum Wachstum“, wie Hamburgs Hafenchef Jens Meier sagt.

Klar, dass in Warnemünde etwas passieren muss, will das Seebad seine Position behaupten. „Wir planen den Bau eines neuen Terminals am Liegeplatz 8“, sagt Hafensprecher Christian Hart. 2018 soll Baubeginn sein.

Klaus Walter

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