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Saubere Strände und gutes Badewasser

Hohe Düne Saubere Strände und gutes Badewasser

Hansestadt Rostock bekommt gute Qualität zum 20. Mal durch drei Blaue Flaggen bestätigt

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Tourismuschef Matthias Fromm (v.l.), Minister Harry Glawe, Ramona Nerger (Tourismuszentrale) und Senator Holger Matthäus

Quelle: Thomas Sternberg

Hohe Düne. Die Rostocker Strände westlich und östlich der Warnow bleiben zertifizierter Boden. Insgesamt belegen drei Blaue Flaggen erneut die gute Wasserqualität und saubere sowie sichere Strände.

Umweltsymbol

Die Blaue Flagge wird als Umweltsymbol seit 1987 in der Bundesrepublik verliehen. Sie ist eine Auszeichnung für die Qualität von Badestellen und Sportboothäfen. Bewertet wird nicht nur die Güte des Wassers, sondern auch die umweltgerechte Aufklärung von Touristen, Strandservice und Sicherheit am Badestrand sowie vorbildliches Umweltmanagement.

Bereits zum 20. Mal wurden gestern in der Yachthafenresidenz Hohe Düne die Strände in Warnemünde und Markgrafenheide mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Die Strandbesucher können sich dort weiterhin über erstklassige Bedingungen freuen.

Der Landesminister für Wirtschaft und Tourismus, Harry Glawe (CDU), ließ es sich gestern nicht nehmen, die Jubiläumsflagge für das Ostseebad Warnemünde persönlich zu überreichen. „Die Flagge ist eine Marke“, so der Minister. Sie werde benötigt, um den Tourismus als einen Pfeiler der Wirtschaftskraft im Land zu stärken. Nach den mehr als 29 Millionen Übernachtungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr rechne er damit, dass in diesem Jahr erstmals die 30-Millionen-Marke überschritten werde.

„Die Blaue Flagge ist nicht nur ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal, sondern auch ein Symbol für nachhaltiges Handeln und das Bewusstsein, unsere Umwelt für die kommenden Generationen zu schützen“, sagte Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm bei der Flaggen-Übergabe. Erhalten hat er sie von Annegret Gülker, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung, die das Zertifikat vergibt.

Die Hansestadt Rostock will weiter Urlauber und Einheimische für ein umweltgerechtes Verhalten sensibilisieren. Dazu zählen auch die Verteilung kostenfreier Strandaschenbecher sowie die beiden rauchfreien Strandabschnitte in Warnemünde (Strandaufgang 12) und Markgrafenheide (Strandaufgang 8). „Wir überlegen“, sagte gestern Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne), „ob wir das weiter ausbauen“.

„Der Umwelt- und Küstenschutz ist uns ein Kernanliegen“, unterstrich auch Matthias Fromm. Noch bis September wird Rostocks Badewasser in festgeschriebenen Abständen geprüft. Informationen zu diesen Messergebnissen sowie Hinweise zur Ordnung und Sauberkeit am Strand und dem richtigen Verhalten in den Dünen, befinden sich in den Schaukästen an allen drei Standorten.

Die neuen Flaggen werden ab heute auf Höhe des Rettungsturms drei in Warnemünde, am Weststrand sowie am Oststrand in Markgrafenheide wehen.

Die offizielle Bezeichnung für den Heide-Standort heißt „Ostseebad Warnemünde, Oststrand“. Das verstimmt Jürgen Dudek (Rostocker Bund), Vorsitzender des Markgrafenheider Ortsbeirates. „Das geht nicht, dass wir unter dieser Bezeichnung laufen“, sagt er. Natürlich müsse die korrekte Angabe Markgrafenheide sein. „Schließlich haben wir Seebad-Status“, so Dudek. Über die Blaue Flagge freut er sich natürlich trotzdem.

Thomas Sternberg

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