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Schillerstraße bekommt neue Rohre

Warnemünde Schillerstraße bekommt neue Rohre

Die zahlreichen Leitungsbrüche in dieser Straße sollen beendet werden / Erster Bauabschnitt liegt im Plan

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Die Bauarbeiten im ersten Abschnitt der Schillerstraße laufen. Dieser Bereich ist gesperrt.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Das Unternehmen Eurawasser saniert im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) das marode Leitungsnetz in der Schillerstraße. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen Park- und Wachtlerstraße haben begonnen. Der Bereich ist für Fahrzeuge gesperrt.

 

OZ-Bild

Björn Rüth ist bei Eurawasser der verantwortliche Projektplaner für die Schillerstraße.

Quelle: Eurawasser

Der Handlungsdruck war in der Schillerstraße so groß geworden, dass sich Eurawasser entschlossen hatte, diese Warnemünder Straße außerplanmäßig in Angriff zu nehmen. Denn in den vergangenen fünf Jahren ist es immer wieder zu Rohrbrüchen in der Straße gekommen. Zuletzt im Mai vor dem Haus 10 d. Das Wasser überflutete die Straße regelrecht. Außerdem hatte eine technische Überprüfung ergeben, dass es starke Schäden am Regenwasserkanal gibt. Das Unternehmen reagierte und lässt die Trink- und Abwasseranlagen komplett erneuern.

„Da die Verkehrssicherung noch nicht stand, konnten wir erst eine Woche später beginnen, doch wir haben aufgeholt und liegen voll im Zeitplan“, informiert Gabi Kniffka, Sprecherin von Eurawasser. Sie bekräftigt, dass der Endtermin für den ersten Bauabschnitt, der 16. Dezember, stehe. Allerdings sei die Baufirma von den Witterungsverhältnissen abhängig. „Wenn es weiter stark regnet, kann man den Boden nicht verdichten, dann kann es zu Verzögerungen kommen“, so Gabi Kniffka.

Eurawasser und der WWAV investieren in die Schillerstraße rund 800000 Euro. Mit den Arbeiten wurde die Firma Mecklenburgische Kanalbau GmbH aus Stäbelow beauftragt.

Für sie ist die größte Herausforderung, den alten Baumbestand zu erhalten. „Die Linden in der Straße sind geschützt, darum gibt es besondere Maßnahmen“, erläuterte Franziska Müther vom Ingenieurbüro BDC Dorsch Consult den Mitgliedern des Warnemünder Ortsbeirates. So gebe es beispielsweise Handschachtungen in Baumnähe, um die Wurzeln der Linden zu schonen. „Während der gesamten Zeit gibt es einen externen Umweltbeauftragten auf der Baustelle“, bestätigt Gabi Kniffka den hohen Aufwand. Eine solche „ökologische Bauüberwachung“ sei sonst nicht üblich. Doch man wolle möglichst alle Straßenbäume erhalten. Müsse dennoch mal einer weichen, werde er ersetzt, so das Rostocker Amt für Stadtgrün und Naturschutz. Auch die jetzt bestehenden Lücken sollen mit jungen Bäumen geschlossen werden.

Von März bis Juni 2017 wird im zweiten Abschnitt von der Wachtlerstraße bis zum Parkhaus des Hotels Neptun gearbeitet. Bis zur neuen Saison 2017 soll alles fertig sein.

Parallel beginnt im Frühjahr die Sanierung des zweiten Abschnitts der Seestraße sowie der Straße Am Leuchtturm. Von der Heinrich-Heine-Straße über den Platz am „Hotel am Leuchtturm“ bis zum Wendekreis unterhalb des „Teepotts“ werden neue Leitungen installiert, die Straße saniert und großzügige Fußgängerbereiche angelegt.

Altersgerechtes Wohnen

4 Tennisfelder der Warnemünder Tennisanlage prägten seit 1901 das Bild der heutigen Schillerstraße. Bis zum Neubau einer Anlage in der Parkstraße im Jahr 1998 wurde dort gespielt. Die Fläche wurde dann mit Häusern für ein altersgerechtes Wohnen bebaut.

70 Heimplätze gibt es im Pflegeheim der Volkssolidarität „Rolf Grund“ in der Schillerstraße. Es steht auf der selben Straßenseite wie die Häuser mit den altersgerechten Wohnungen.

Thomas Sternberg

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