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Schüler-Ärger um Fähre: RSAG lenkt ein

Markgrafenheide Schüler-Ärger um Fähre: RSAG lenkt ein

Beschwerden aus Markgrafenheide und Hinrichshagen wirkten / Künftig besserer Anschluss für Schüler

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Seit Anfang des Jahres gibt es Probleme mit den Anschlüssen in Hinrichshagen und an der Fähre in Hohe Düne – noch, denn die RSAG hat ihre Fahrpläne überarbeitet. Zuvor hatte es Kritik von Eltern gegeben, deren Kinder einen längeren Schulweg in Kauf nehmen mussten.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Markgrafenheide. Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ist auf ihre Kunden an der Küste zugegangen und ändert ihre Fahrpläne zum 6. März so, dass Schüler wieder guten Anschluss haben. Damit reagiert das Straßenbahnunternehmen auf Kritik von Eltern aus Markgrafenheide und Hinrichshagen. Heute stellt die RSAG ihre neuen Pläne in der Ortsbeiratssitzung vor. „Wir hoffen, dass wir die Wogen glätten können“, sagt Andrej Kirschbaum, Verkehrsplaner bei der RSAG, vorab.

Heute tagt der Ortsbeirat

Die RSAG informiert heute Abend im Detail in der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Markgrafenheide, Seebad Hohe Düne, Hinrichshagen, Wiethagen und Torfbrücke. Es gibt auch eine Einwohnerfragestunde. Außerdem geht es um den Mobilitätsplan Zukunft der Hansestadt.

Ortsbeiratssitzung: heute, 18 Uhr, Heidehaus Markgrafenheide

Nachdem die Rostocker Straßenbahn AG Anfang des Jahres ihren Fahrplan geändert hatte, tat sich Ärger auf. Der Grund der Fahrgäste aus Markgrafenheide, Hinrichshagen und Hohe Düne: Anschlüsse zwischen Buslinien und der Fähre nach Warnemünde funktionieren nicht mehr richtig (die OZ berichtete). Schüler kommen viel zu früh oder zu spät zum Unterricht an der Grundschule Heinrich Heine oder der Ecolea. Auch in Richtung Südosten fehlt es an Anschluss. Dort müssen Kinder, die in Rövershagen das Gymnasium besuchen, lange Wartezeiten beim Umsteigen in Kauf nehmen. An der Warnowfähre verpassen sich zusätzlich Busse und Fähren knapp, anderenorts fahren nun weniger Busse.

„Wir haben seit Mitte Januar immer wieder zusammengesessen“, sagt Andrej Kirschbaum. Sie hätten überlegt, wie sie alle Komplikationen beheben könnten, berichtet der RSAG-Teamleiter. „Es gab viele Hinweise aus der Bevölkerung.“ Und die liefen beim Ortsbeiratsvorsitzenden Jürgen Dudek (Rostocker Bund) auf, der das Gespräch mit der RSAG suchte. Der lobt das faire Verhalten des Unternehmens. An drei Stellen, zu denen es Kritik aus den Stadtteilen gab, hat das Verkehrsunternehmen gearbeitet – und schließlich nachbessern können. „Wir hoffen, wir haben an alles gedacht.“ Die RSAG hat die Abfahrtszeiten der Busse an der Warnowfähre nun so getaktet, dass diese erst losfahren, wenn die Fähre da ist. „Jetzt hat man dort etwa fünf Minuten Zeit zum Umsteigen“, berichtet Kirschbaum.

Zweitens verkürzen sich die Wartezeiten der Rövershäger Gymnasiasten nach Schulschluss, wenn sie von der Rebus-Linie in den RSAG-Bus steigen wollen. „Zu den Hauptzeiten um 13 und 14 Uhr“, heißt es.

Zeit zum Umsteigen: fünf bis zehn Minuten.

Auch an einem dritten Problem hat die RSAG gearbeitet: Bus und Fähre sind nun so aufeinander abgestimmt, dass die Kinder um 7.30 Uhr in Warnemünde ankommen – genug Zeit, um zum Unterricht zu kommen. „Ich denke, damit müssen wir erst mal zufrieden sein“, sagt Dudek. 80 bis 90 Prozent der Probleme seien behoben. Dass in der Rostocker Heide noch zu wenig Busse fahren, sei noch problematisch. Von Rövershagen zur Ecolea hake es auch noch. „Aber da ist auch Rebus gefragt.“ Im Hinblick auf die heutige Ortsbeiratssitzung mit RSAG-Schwerpunkt sagt Dudek: „Ich hoffe, dass das der Abschluss ist.“

Philip Schülermann

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