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Schüler testen Schrauben

Warnemünde Schüler testen Schrauben

Sie untersuchen Spannungen, die Minischrauben im Kiefer auslösen

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Die Schüler Vincent Stirnweiß, Arne Röhner und Fabian Collin vom Innerstädtischen Gymnasium.

Quelle: Peter Schmiedemann

Warnemünde. Am Warnemünder Lehrstuhl für Werkstoffe für die Medizintechnik der Universität Rostock arbeitet Privatdozentin Mareike Warkentin mit ihren Mitarbeitern an neuen Minischrauben. Um zu schauen, welche Macken bisherige Schrauben haben, hat sie die Schüler Vincent Stirnweiß, Arne Röhner und Fabian Collin, alle vom Innerstädtisches Gymnasium, mit ins Boot geholt. Sie haben untersucht, welche Spannungen im Kiefer durch Minischrauben ausgelöst werden.

„Die Spannungsoptik kennen wir aus anderen Bereichen, jetzt nutzen wir sie für die Kiefernorthopädie“, sagt Mareike Warkentin. Er sei vor allem ein gutes Verfahren, um bestehende Schrauben zu testen.

Die Schüler haben vier verschiedene Schrauben von unterschiedlichen Herstellern untersucht. Ihr Ergebnis ist so überzeugend, dass sie Mecklenburg-Vorpommern beim Bundesausscheid Physik von „Jugend forscht“ ab Donnerstag in Paderborn vertreten.

Die drei Schüler simulierten das Verfahren von Minischrauben im Kiefer mit Blöcken aus Plexiglas, in die sie Minischrauben hineindrehten. Die dabei entstandenen mechanischen Spannungen machten sie mit einem raffinierten Beleuchtungsverfahren sichtbar. Als Ergebnis konnten die Jungforscher zeigen, wie sich verschiedene Formen und Größen von Schrauben auswirken: Je länger und größer Gewinde und Durchmesser sind, umso höher fallen die Spannungen aus. Da der Kieferknochen eine weitaus höhere Härte aufweist als das Acrylglas, sind dort in der Realität noch höhere Spannungen zu erwarten, als sie von den Schülern für das Plexiglas berechnet worden sind.

Thomas Sternberg

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