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Seenotretter ankern beim Wasserschutz

Warnemünde Seenotretter ankern beim Wasserschutz

Landesbehörde setzt auf Zusammenarbeit und will Sammelschiffchen auch in Waldeck füllen

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Polizeisprecher Robert Stahlberg (v.l.), der zweite Vormann Mario Lange und Polizeidirektor Ulrich Koppenhagen vor der „Arkona“. FOTO: THOMAS STERNBERG

Warnemünde. . Auf dem Wasser sind sie längst gute Partner. Jetzt wollen sie es auch verstärkt an Land sein. Die Wasserschutzpolizei des Landes lässt die Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nicht nur in Inspektionen und auf Streifenbooten, sondern auch im Landesamt in Waldeck ankern.

Polizei sichert Küste

1500 Kilometer Küste muss die Wasserschutzpolizei sichern. Dazu kommen Flüsse, Kanäle und rund 2000 Seen im Land.

300 Mitarbeiter gehören zu den Inspektionen in Wismar, Rostock, Stralsund, Sassnitz, Wolgast, Schwerin und Waren.

„Seenotretter und Wasserschutzpolizei verbindet eine langjährige enge Zusammenarbeit. Unsere Verbundenheit mit der selbstlosen Arbeit der DGzRS möchten wir so dokumentieren“, sagt der stellvertretende Direktor des Landeswasserschutzpolizeiamtes, Ulrich Koppenhagen.

Der zweite Vormann des Seenotrettungskreuzers „Arkona“, Mario Lange, übergab gestern an Bord der „Arkona“ an Ulrich Koppenhagen ein werftneues Schiff der 32-Zentimeter-Klasse.

Mit den Sammelschiffchen in den Inspektionen, an Bord der Boote und im Landesamt ankern genau zehn DGzRS-Einheiten bei der Wasserschutzpolizei.

Rund 10000 Vorgänge fallen pro Jahr in die Zuständigkeit der Wasserschutzpolizei. Und oft arbeitet sie dabei Hand in Hand mit den Männern der DGzRS. So wie zuletzt am 2. November. Bei heftigem Sturm aus Nordwest war im Bereich der Zufahrt zum Yachthafen Hohe Düne das 35 Meter lange Segelschiff „Skythia“ auf die steinerne Hafenschutzpackung gedrückt worden. Durch die Berührung kam es zu einem Wassereinbruch.

„Wir waren sofort vor dem Yachthafen, konnten eine unserer leistungsstarken Pumpen an Bord bringen und helfen, das Leck zunächst provisorisch abzudichten“, erzählt Mario Lange. Das mit sechs Personen besetzte Schiff konnte anschließend aus eigener Kraft in den Yachthafen fahren.

Während damit der Einsatz der Warnemünder Seenotretter beendet war, begann sofort die Arbeit der Wasserschutzpolizei. Sie übernahm die Untersuchungen zur Unfallursache.

„Auch wenn wir grundsätzlich andere Aufgaben haben, arbeiten wir dennoch eng zusammen, haben ein gemeinsames Ziel“, sagt Ulrich Koppenhagen. Das sieht auch Mario Lange so. Gelte es beispielsweise, gemeinsam eine Suche durchzuführen, gebe es keine Misstöne über Zuständigkeiten oder Aufgabenverteilung, alles laufe reibungslos, so Lange. „Wir kennen uns alle und die gute Zusammenarbeit ist über viele Jahre gewachsen“, bekräftigt Polizeisprecher Robert Stahlberg.

„Allein in Mecklenburg-Vorpommern werben 1300 Sammelschiffchen für unsere ausschließlich aus Spenden finanzierte Arbeit“, sagt Lange. Bei dieser Finanzierungs- und Organisationsform der Seenotrettung will die Wasserschutzpolizei des Landes nun einen noch größeren Beitrag leisten.

Thomas Sternberg

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