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Seenotretter ziehen Bilanz

Warnemünde Seenotretter ziehen Bilanz

Aktion „Klasse Seenotretter“ kommt zur Rostocker Nordlicht-Schule

Warnemünde. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat gestern ihr Jahrbuch 2107 vorgestellt. „Es wird ab Montag bei uns erhältlich sein“, sagte Jörg Westphal, Leiter des Warnemünder DGzRS- Informationszentrums.

 

OZ-Bild

Jörg Westphal präsentiert das neue Jahrbuch.

Quelle: Foto: Michael Schissler

In dem Jahrbuch informiert die Rettungsorganisation über die Arbeit des vergangenen Jahres. Auch diesmal ist dort die „Arkona“ – der Warnemünder Seenotrettungskreuzer – mit einem Einsatz verzeichnet. Im Oktober hatten sie für einen Seemann auf einem Hochseeschiff für medizinische Hilfe gesorgt. Die Seenotretter mussten dabei an einer haushohen Bordwand mit viel Feingefühl arbeiten.

„Ich bin nicht enttäuscht, dass so wenig passiert ist“, sagte Westphal. Dies zeige nur, welch ein tolles Revier man vor Warnemünde habe. Insgesamt habe man 70 Einsätze zu verzeichnen gehabt – besonders wegen technischer Schäden oder medizinischer Hilfe. Westphal freut sich jedenfalls, dass die Aktion „Klasse Seenotretter“ nun in die Hansestadt Rostock kommt. Dabei befassen sich Schüler in ihrer Arbeit mit den Aufgaben und der Organisation der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Erstmals wird das Projekt jetzt in den neuen Ländern und in Rostock sein. „In der Nordlicht-Schule werden sich alle Schüler mit diesen Fragen auseinandersetzen“, sagt Jörg Westphal. Angeleitet werden sie von dem Lehrer Lutz Müller. „Damit werden auch wir hier beschäftigt sein“, so Westphal, der die Kinder auch betreuen wird. Beispielsweise sind auch Besuche auf dem Seenotkreuzer vorgesehen.

Das Jahrbuch, das detailliert über die Einsätze der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und über ihre Arbeit und Organisation berichtet, erscheint in einer Auflage von insgesamt 370

000 Exemplaren, 3000 davon gehen an die Fördermitglieder. 70000 werden an den Rettungsstationen verteilt, dafür wird um eine Spende für die Arbeit der Gesellschaft gebeten.

msc

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