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Warnemünder Woche: Besucher shoppen auf der Bummel-Meile / Rostocker Strandkorb in den Alpen Shoppen, bummeln, schlemmen

89 Händler sind in diesem Jahr für die Warnemünder Woche angemeldet / Besucher loben die Vielfalt

Warnemünde. Was wäre die Warnemünder Woche ohne seine Händlermeile. Auf rund eineinhalb Kilometern – vom Neptun Hotel bis zur Bahnhofsbrücke am Alten Strom – tummeln sich während dieser Zeit die Besucher zwischen Schmuckständen, Souvenirshops und natürlich zahlreichen Schlemmerbuden.

Mit großen Augen warten schon die fünfjährige Sara und ihr großer Bruder Leon (6) auf ihren Striezel. „Es ist süß und lecker. Wir essen ihn mit Vanille“, sagt Sara aus Branneburg bei Rosenheim. Mit ihren Großeltern Christine und Frank Adam reisen die beiden seit Jahren zur Festwoche nach Warnemünde. „Dann kommen wir um den Striezel nicht herum“, sagt die 53-jährige Oma. Doch was ist ein Striezel eigentlich? „Es ist ein Hefeteig, der um eine Rolle gewickelt, mit Zucker bestreut und gebacken wird“, erklärt Thomas Höfer. Dann kommt auf die klebrig karamellisierte Oberfläche eine zusätzliche Zutat, wie zum Beispiel Vanille. Seit etwa fünf Jahren sei der Stammplatz des ungarischen Gebäcks neben dem Seehund am Alten Strom. „Es ist ganz schön heiß, wenn es aus dem Ofen kommt, da müssen die Kinder kurz warten“, sagt Christine Adam lachend. Denn kaum ist das süße Gebäck auf dem Tisch, wollen die Geschwister zugreifen. „Es ist frisch und knusprig“, sagt Leon.

Herzhafter wird es mit dem klassischen Kassler-Brötchen, was es an dem Stand von Fleischerei Ledder aus Rostock gibt. „Seit elf Jahren verkaufen wir hier unsere Aalrauchwurst“, erklärt Andreas Ledder. Jetzt gebe es zusätzlich den Stand auf der Promenade mit Kassler und dem sogenannten Pulled Pork. Urlauberin Anke Döring aus Thüringen kennt das gebackene und zerpflückte Schwein noch nicht.

„Es war ein kleines Risiko, das sich gelohnt hat“, sagt sie lachend nach dem ersten Bissen. Auf der Warnemünder Woche ist die Thüringerin das erste Mal, aber sie findet es toll, hier neue Gerichte ausprobieren zu können.

Einen einmaligen Anblick bietet Flammlachs-Bude, die das erste Mal in Warnemünde steht. Der Stand in der Nähe des Neptun Hotels fällt auf, denn an einer Feuerstelle hängen vier mit Meersalz marinierte Lachsfilets jeweils an einem Buchenholz-Brett. „Meine Schwiegereltern haben diese Zubereitungsart in Skandinavien entdeckt“, sagt Standinhaber Samuel Neumüller aus Regensburg.

„Wir versuchen ein ausgewogenes Angebot zusammenzustellen“, erklärt Ralf Schulz vom Kongress- und Veranstaltungs-Service Rostock. Er hat in diesem Jahr 89 Händler auf seiner Liste. „Es sind aber deutlich mehr Stände, einige haben gleich vier Plätze angemeldet“, sagt der Experte für die bunte Meile. Doch nicht nur Leckereien gibt es auf der bunten Meile. Denn 47 Händler bieten Schmuck, Souvenirs oder Kunsthandwerk.

Zum Beispiel Pop-Art aus Vietnam. „Solche Glückwunschkarten gibt es insgesamt erst seit drei Jahren in Deutschland und jetzt bieten wir sie auf der Warnemünder Woche an“, sagt Verkäuferin Valerie Ley, die ihren Stand in der Nähe der Bahnhofsbrücke aufgebaut hat. Urlauberin Gabriele Winkler konnte an diesem nicht einfach vorbei gehen. „Ich habe gleich vier Karten gekauft und dann wurde mir eine geschenkt“, sagt die Hildesheimerin glücklich. Sie hat sich bei den Motiven für ein Kinderbett, Blumensträuße und ein Schiff für ihren Vater entschieden. „Da hab ich gleich ein paar tolle Geschenke.“

Johanna Hegermann

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