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Sina bezieht schon mal die Betten

Markgrafenheide Sina bezieht schon mal die Betten

In knapp zwei Wochen werden die ersten Gäste im neuen Hotel „Haus Susewind“ in Markgrafenheide erwartet

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Sina Franke (26) wird im Haus „Susewind“ an der Rezeption und im Restaurant arbeiten. Fotos (2): Klaus Walter

Markgrafenheide. Hier wird noch gebohrt und gehämmert, dort gemessen und angepasst, eine Etage höher werden Lampen ausgepackt und Fernsehapparate ausprobiert. Mitarbeiter von 13 Firmen wuseln durch das Haus oder machen sich im Freigelände zu schaffen. Nein, Urlaub machen möchte man im neuen Hotel „Susewind“ in Markgrafenheide wirklich nicht. Noch nicht. Denn ganz anders sieht es schon ganz oben aus, unter dem Dach. Dort beziehen Sina Franke (26) und ihre Kolleginnen schon mal die Betten, räumen auf, verteilen Handtücher auf die Zimmer — und schon lässt sich kommende Gastlichkeit erahnen.

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In knapp zwei Wochen werden die ersten Gäste im neuen Hotel „Haus Susewind“ in Markgrafenheide erwartet

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Platz für viele Urlauber

10 090 Gästebetten in Beherbergungsbetrieben gibt es in Warnemünde, Markgrafenheide, Hohe Düne und Diedrichshagen. 4855 dieser Betten stehen in den 42 Hotels. 5235 Betten werden als Schlafgelegenheiten in Ferienunterkünften, auf Campingplätzen und sonstigen Unterkünften gezählt.

„In knapp zwei Wochen, um den 20. April herum, kommen die ersten Gäste“, sagt Hotelchefin Christina Pfeil-Pohling. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Bert Pohling führt sie bereits das Hotel „Godewind“ in Markgrafenheide. Als das alte Haus „Markgraf“ in der Warnemünder Straße Anfang des Jahres zu Übernahme stand, überlegten sie nicht lange: Sie kauften das 19 Jahre alte Hotel vom Vorbesitzer und entwickelten ein neues Konzept. „Im ,Godewind‘ haben wir uns auf dem Vier-Sterne-Niveau einen Namen gemacht“, sagt die Chefin. „Viele Stammgäste sind ein Beleg dafür, dass wir in diesem Haus auf dem richtigen Kurs sind.“ Das neue Haus mit seinen 35 Zimmern sollte nicht einfach ein zweites Bettenhaus sein.

Von Anfang an war für die Hotelier-Familie klar: Wenn ein weiteres Haus, dann nach einem gänzlich anderen Konzept. Das „Susewind“ wird ein Hotel für vorwiegend jüngere Feriengäste werden: farbenfroh, luftig, modern. Trotzdem soll das Hotel auch eine bequeme Bleibe für Dienstreisende sein, denen es eher um die Übernachtung für wenige Tage geht als um den Erholungsurlaub an der See.

Inzwischen hat das Konzept Gestalt angenommen, wenn auch im Außengelände noch kräftig gebuddelt und gebaggert wird. Innen kommen die Zimmer in den Farben Sand und Schilf, Holztöne und -beläge auf den Böden strahlen Wärme und Behaglichkeit aus. Das neue Haus ist jung und modern und kann eine gute Ergänzung zum bestehenden Angebot im Ort werden: Vier-Sterne-Niveau gibt es im „Godewind“, Familienurlaub im Strand-Resort, Camping im Baltic-Freizeitpark. Im „Susewind“ könnten vor allem junge Paare ihre erste Anlaufadresse finden.

Die Personalfrage war und ist die härteste Nuss, die die Hoteliers knacken mussten. Mindestens acht neue Arbeitsplätze sind hier entstanden — aber noch sind nicht alle besetzt. „Gute Fachkräfte sind Mangelware in der Branche“, sagt Bert Pohling. „Und für das Restaurant werden noch dringend gute Mitarbeiter gesucht.“ Viel mehr Zeit hat er nicht: Der Fußbodenleger hat seine Arbeit beendet, die Bauabnahme fordert die volle Aufmerksamkeit des Chefs.

Von Klaus Walter

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