Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
So schön ist Rostock

Warnemünde So schön ist Rostock

Tourismusverband dreht Kurzfilme für MV und hat sich prominente Unterstützung gesucht

Voriger Artikel
Gut vorbereitet zu den Horizonten
Nächster Artikel
Kunsthandwerker am Leuchtturm

Anneke Kim Sarnau und Hinnerk Schönemann hatten in Warnemünde gestern ihren letzten Drehtag für den Landestourismusverband.

Quelle: Foto: J. Hegermann

Warnemünde. Eines der beliebtesten Fotomotive in der Region ist der Alte Strom in Warnemünde. Welcher Ort sollte sich also besser als Filmkulisse eignen? Das dachte sich auch der Tourismusverband MV und hat dort gestern mit der Firma „Populär Film“ einen Werbefilm gedreht. „Es gibt insgesamt fünf Episoden – fünf Geschichten aus unserer Region“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Tobias Woitendorf. „Wir wollen unverkrampft, witzig und authentisch Szenen aus unserem Land zeigen.“ Dabei steht alles unter dem Motto „Endlich Ruhe“. Zwischen 100 000 und 200 000 Euro wurden in die Produktion der Filme investiert. „Hier ist alles ,Made in MV’.“

OZ-Bild

Tourismusverband dreht Kurzfilme für MV und hat sich prominente Unterstützung gesucht

Zur Bildergalerie

Warnemünde ist dabei nicht der einzige Drehort. Auch in Ahrenshoop, Binz auf Rügen, Schwerin und in Plau am See hat die Crew bereits gefilmt. Der Ergebnis soll ab 2018 zu sehen sein – und zwar im Internet. „Wir wollen dann alle Kanäle bespielen und hoffen auf eine siebenstellige Reichweite.“

Dafür hat sich der Tourismusverband mit zwei Grimme-Preis-Trägern prominente Unterstützung geholt. Anneke Kim Sarnau vom Rostocker Polizeiruf und Hinnerk Schönemann, der unter anderem in den Filmen „Zwölf Meter ohne Kopf“ und „Das Leben der anderen“ mitgespielt hat. Auch der Komiker Olaf Schubert hat zwei Tage mitgedreht. Schönemann hat einen ganz besonderen Bezug zu Rostock. „Ich wurde hier geboren. Jetzt wohne ich in Plau“, erzählt er. So lange wie jetzt habe er noch nie in MV gedreht. „Das ist, wie nach Hause kommen. Ich würde gern viel mehr hier machen.“ Anneke Kim Sarnau ist mit dem Team vom Polizeiruf häufiger in Rostock. „Ich finde es sehr schade, dass wir hier nicht noch viel häufiger und länger drehen können“, erklärt auch sie. Aber ist es hier wirklich so düster, wie es im Polizeiruf dargestellt wird? „Nein, auf keinen Fall. Das meiste ist Fiktion. Wir versuchen, soziale Themen, die regional verstärkt auftreten, aufzugreifen und einen Krimi daraus zu machen“, sagt sie.

In Warnemünde ist die Schauspielerin gestern in die Rolle einer Fischerin geschlüpft. Sie beruhigt mit dem Motorengeräusch des Schiffes „Prerow“ ein schreiendes Baby. Damit hilft sie dem verzweifelten Vater (Hinnerk Schönemann). „Es macht total Spaß, jeden Tag in ein anderes Kostüm zu schlüpfen. Da wir ein recht kleines Team sind, hat es etwas von einem professionellen Schulausflug“, sagt Sarnau.

„Natürlich wollen wir mit den Filmen unser Land vermarkten. Die Geschichten sind aber auch inhaltlich schön und keine Werbespots“, sagt Tobias Woitendorf. Dabei gehe es auch um den Filmtourismus. MV sei dafür eine ideale Kulisse.

Johanna Hegermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Grevesmühlen
Startschuss für den 1000-Meter-Lauf: Zweieinhalb Runden mussten die Jungs der Altersklasse 13 dafür um den Tannenbergsportplatz laufen.

Seit Dienstag laufen die Wettkämpfe am Tannenberg in Grevesmühlen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Warnemünde
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Meister? Körners Tore sollen helfen

Rostocker Robben peilen in der Beachsoccer-Endrunde in Warnemünde den zweiten Titel 2017 an