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Stadt fordert besseren Ersatzverkehr bei Baustellen

Markgrafenheide Stadt fordert besseren Ersatzverkehr bei Baustellen

Die Hansestadt erhöht den Druck auf die Landesregierung. Sie fordert beim geplanten großen Umbau des Warnemünder Bahnhofs in den Jahren 2019/20 einen besseren Schienenersatzverkehr, ...

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Der Neubau der Stromgrabenbrücke unterbricht den Zugverkehr. Ab 2019 werden die Gleise vor und im Bahnhof umgestaltet.

Quelle: Thomas Sternberg

Markgrafenheide. Die Hansestadt erhöht den Druck auf die Landesregierung. Sie fordert beim geplanten großen Umbau des Warnemünder Bahnhofs in den Jahren 2019/20 einen besseren Schienenersatzverkehr, als er jetzt bei der Erneuerung der Stromgrabenbrücke angeboten wird.

 

OZ-Bild

Der Neubau der Stromgrabenbrücke unterbricht den Zugverkehr. Ab 2019 werden die Gleise vor und im Bahnhof umgestaltet.

Quelle: Thomas Sternberg

Bausenator Holger Matthäus (Grüne) hat sich darum an den Minister für Infrastruktur und Landesentwicklung Christian Pegel (SPD) gewandt. Mit Blick auf die Kritik aus Markgrafenheide und Hohe Düne am aktuellen Ersatzverkehr bittet er den Minister, „auf einen für alle Zielgruppen in Warnemünde attraktiven Ersatzverkehr während der baubedingten Sperrung 2019/20 hinzuwirken“. Und er sagt auch, wie er sich den Ersatz vorstellt: „Dies beinhaltet aus meiner Sicht zusätzlich zur gegenwärtigen Variante die Anbindung des Fähranlegers durch einen Bus.“

Eine gute und gar nicht so neue Idee, findet Jürgen Dudek (Rostocker Bund), Vorsitzender des Ortsbeirates Markgrafenheide. Schon mit der Fertigstellung des Verkehrsknotens „Nordkreuz“ beim Werft-Bahnhof sei eine Anbindung des Fähranlegers diskutiert, aber leider nie umgesetzt worden, so Dudek.

Andrej Kirschbaum von der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) hatte eine Busanbindung beim Fähranleger auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Markgrafenheide verworfen. Es gebe keine Wendemöglichkeit für Busse, war sein Argument. Zudem gehörten die Grundstücke links und rechts des Anlegers nicht der Stadt.

Kirschbaum hatte aber dem Ortsbeirat mitgeteilt, dass eine Anbindung des Warnemünder Bahnhofsvorplatzes 2019/20 denkbar wäre, weil dann die Gewichts-Beschränkung für die Stromgrabenbrücke wegfalle, da sie ja gerade ersetzt werde. Voraussetzung auch für diese Variante sei allerdings, so Kirschbaum, dass das Land bereit sei, diese Form des Schienenersatzverkehrs zu bezahlen.

Eine Variante, mit der Jürgen Dudek gut leben könnte. „Wir aus Markgrafenheide und Hohe Düne sind doch alle mit dem Schienenersatzverkehr, der den Bahnhofsvorplatz in Warnemünde anfährt, groß

geworden“, sagt Dudek. Er erinnert daran, dass es in Vorbereitung auf die Neugestaltung des öffentlichen Nahverkehrs für Warnemünde im Jahr 2002 einen Beschluss des Warnemünder Ortsbeirates gegeben hat, die Buslinie nach Diedrichshagen über den Bahnhofsvorplatz fahren zu lassen. „Wir haben den Warnemündern zugestimmt und deren Entscheidung auch per Beschluss mitgetragen“, so Dudek. Fahre 2019/20 ein Bus zum Warnemünder Bahnhof, wäre schon vielen sehr geholfen.

Der Vorsitzende des Ortsbeirates hadert ohnehin mit der RSAG, denn schon seit 2001 gibt es keinen Ersatz mehr, wenn die Fähren einmal nicht fahren können. „Am Tage geht es noch mit der Linie 18 über den Nordosten, doch ab 22 Uhr sitzen in so einem Fall alle, die zu Fuß unterwegs sind, fest.“

OZ

Von Thomas Sternberg

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Rostock
Der Neubau der Stromgrabenbrücke unterbricht aktuell den Zugverkehr zum Warnemünder Bahnhof. Ab 2019 werden die Gleise vor und im Bahnhof umgestaltet.

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