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Technologie-Zentren des Landes suchen pfiffige Ideen

Warnemünde Technologie-Zentren des Landes suchen pfiffige Ideen

Ab sofort können sich Schüler, Studenten, Mitarbeiter von Hochschulen und Universitäten, Erfinder, Existenzgründer, Jungunternehmer und Gründungswillige jeden Alters um den „Inno Award 2016“ bewerben.

Warnemünde. Ab sofort können sich Schüler, Studenten, Mitarbeiter von Hochschulen und Universitäten, Erfinder, Existenzgründer, Jungunternehmer und Gründungswillige jeden Alters um den „Inno Award 2016“ bewerben. Gestern fiel im Technologiezentrum Warnemünde (TZW) der Startschuss zur nunmehr vierten Auflage des Technologie-Preises, der vom Verbund der Technologie-Zentren des Landes und Unternehmen der freien Wirtschaft getragen wird.

 

OZ-Bild

Vertragsunterzeichnung für weitere drei Jahre „Inno Award“.

Inno Award

Der Inno Award ist der Innovationspreis der Technologiezentren des Landes, getragen von den sieben Zentren in Warnemünde, Teterow, Roggentin, Bentwisch, Greifswald, Schwerin und Wismar sowie der E.dis AG und der Unternehmensberatung Ecovis aus Rostock. Der Preis wird an Ideen vergeben, die sich in eine wirtschaftliche Unternehmung umsetzen lassen.

• Bewerbungsunterlagen unter www.inno-award.de

Zugleich vereinbarten die sieben Technologiezentren aus Mecklenburg-Vorpommern, die Mittelständige Beteiligungsgesellschaft (MBMV), der Energieversorger E.dis und die Unternehmensberatung Ecovis Grieger Mallison die Fortführung des Wettbewerbs für die nächsten drei Jahre und die Auszahlung von insgesamt 54000 Euro Preisgeldern.

„Mit dem ,Inno Award‘ wollen wir nicht nur besondere Ideen prämieren, sondern zugleich auch ihre Umsetzung in wirtschaftliche Unternehmungen fördern“, sagte der Vorsitzende des Verbundes der Technologiezentren, Wolfgang Blank. „Es geht darum, Ideen auf festere Beine zu stellen.“ Ziel sei es, moderne Unternehmen im Land anzusiedeln und hoch qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. „Im Tourismus und in Sachen Natur liegt Mecklenburg-Vorpommern ganz weit vorn“, sagte Blank. „Ist aber von Innovation die Rede, denken nur acht bis zehn Prozent der Menschen an Mecklenburg-Vorpommern.“

Warnemündes TZW-Chefin Petra Ludwig, stellvertretende Chefin des Verbundes, ergänzte: „Wir wollen Ideen, Innovationen finden — und uns darum kümmern.“ Das sei der Sinn der Technologieförderung und der Förderzentren, nicht nur in Warnemünde. Ludwig: „Wir bauen die Brücken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, machen Mut und stellen Existenzgründer auf die Beine.“ Mit Erfolg: Seit ihrer Gründung wurden an den Technologiezentren des Landes 1125 Unternehmen gegründet. Derzeit haben 335 Unternehmen mit 2353 Arbeitsplätzen ihren Sitz an einem der Zentren, 86 Unternehmen davon allein in Warnemünde. Erfolgreich ausgegründet und inzwischen eigenständig, sind 617 Unternehmen aus den Technologiezentren hervorgegangen. „Die Zentren bieten Flächen und Büros, Kompetenz und Betreuung und die Vermittlung von Kapital“, sagte Ludwig. „Das ist der Unterschied zum einfachen Vermieter.“

Der „Inno Award 2016“ soll am 30. Juni vergeben werden. 10 000 Euro erhält der Sieger, 6000 Euro der Zweit- und 2000 Euro der Drittplatzierte. Erwartet werden erneut zwischen 25 und 30 Bewerbungen.

„Es gibt keine Vorgaben, aus welchem Bereich die Innovation stammen muss“, erläutert Blank. Wirtschaftsgüter, Software-Entwicklungen oder Dienstleistungen — alles sei möglich. Praktisch gebe es nur zwei Bedingungen: „Aus der Idee muss sich eine wirtschaftliche Unternehmung ergeben.“ Und: „Dieses Unternehmen soll aus Mecklenburg-Vorpommern stammen oder sich hier ansiedeln wollen.“

Von Klaus Walter

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