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Vier Jahre lang auf dem Wasser

Warnemünde Vier Jahre lang auf dem Wasser

Weltumseglerin Mareike Guhr erzählt in Warnemünde von ihren Abenteuern

Warnemünde. Im vergangenen Herbst beendete die Hamburgerin Mareike Guhr ihre Weltumsegelung. Am Freitag kommt Mareike Guhr nach Warnemünde und berichtet in der Ecolea-Schule von ihren Erlebnissen.

 

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Ein DGzRS-Sammelschiffchen war auf ihrer Weltreise dabei.

Quelle: Foto: Dpa

Mehr als vier Jahre lang war Mareike Guhr mit dem Katamaran „La Medianoche“ unterwegs: 45000 Seemeilen, 37 Länder und 143 Inseln. Die 48-Jährige ist eine der wenigen Frauen, die eigenverantwortlich die Welt umsegelt haben. „Ich bin überall mit offenen Armen empfangen worden und hatte das Gefühl, dass sich die Leute ganz besonders bemüht haben, mir zu helfen. Mir wurde viel Neugier entgegengebracht, denn Skipperinnen sind noch immer extrem selten und auf Blauwasser-Yachten kaum zu finden.“

Dabei hat sie vielen Mitseglern die Möglichkeit geboten, ein Teilstück ihrer großen Reise mitzuerleben. Insgesamt waren 140 Mitsegler bei ihr an Bord. Dadurch wurde die Logistik dieser Weltumsegelung zur ganz besonderen Herausforderung. „Darauf bin ich tatsächlich ein bisschen stolz. Immer rechtzeitig das nächste Etappenziel erreicht zu haben, so dass keiner seinen Flug verpasst hat oder auf mich warten musste“, erklärt sie.

Zu den schönsten Momenten ihres langen Törns gehört das Ankommen auf den Marquesas oder das Einlaufen in den Sydney Harbour. Im November erhielt sie den Trans-Ocean-Preis.

Auf ihrer Weltreise war auch ein Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit an Bord. Die Skipperin hat für die deutschen Seenotretter geworben. Naturgewalten hat sie selbst erlebt. So in der Nacht in Fakarava im Südsee-Archipel der Tuamotus, in der ein holländisches Schiff keine 300 Meter von ihr entfernt auf einem Riff zerschellte.

Vortrag: 24. Februar, 19 Uhr, Ecolea, Fritz-Reuter-Straße 1. Infos: www.magsail.de

OZ

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