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WG Warnow plant Neubau in Hohe Düne

WG Warnow plant Neubau in Hohe Düne

15 neue Wohnungen sollen „An der See“ entstehen / Ortsbeirat begrüßt Idee

Hohe Düne Wohnen am Wasser wird immer attraktiver. Das hat auch die WG Warnow erkannt: Die Wohnungsgenossenschaft plant in Hohe Düne in der Straße „An der See“ einen dreigeschossigen Neubau. 15 Wohnungen sollen auf dem etwa 1690 Quadratmeter großen Grundstück entstehen.

 

OZ-Bild

Früher hieß es, dass wir hier am anderen Ende der Welt leben. Aber nun wird Hohe Düne immer mehr erschlossen.“Gunter Seidel, Ortsbeirat Heide

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„Wohnen an der See“

15 Wohnungen sollen „An der See“ in einem dreigeschossigen Gebäude entstehen. Der Neubau der WG Warnow soll 30 Meter lang, 19 Meter breit und zwölf Meter hoch werden. 18 Parkplätze soll es geben.

Am 18. Mai soll das Projekt „Wohnen an der See“ im Ortsbeirat Markgrafenheide besprochen werden.

Da momentan zunächst eine Voranfrage für den Bau gestellt wurde, möchte sich der Vorstandsvorsitzende Hagen Hildebrandt noch nicht konkret zu dem Vorhaben äußern. Doch er sagt klar: „Das ist der Startschuss für weitere Projekte in Warnemünde und Hohe Düne.“

Der stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Gunter Seidel ist erfreut: „Nach dem ersten Eindruck befürworte ich die Idee.“ Die genauen Pläne konnte er bisher noch nicht sehen, doch das Projekt soll bei der kommenden Sitzung des Ortsbeirates Markgrafenheide auf der Tagesordnung stehen.

„Durch die günstige Lage sind in Rostock viele Projekte mit gutem Wasserblick möglich“, so Hildebrandt. Dadurch sei Hohe Düne ein sehr attraktiver Ort zum Bauen.

Seidel weiß als Einwohner um diese Qualität. „Früher hieß es, dass wir hier am anderen Ende der Welt leben. Aber nun wird Hohe Düne immer mehr erschlossen“, sagt der 73-Jährige. Möglich sei dies unter anderem durch die Yachthafenresidenz gewesen, die 2005 eröffnet wurde. Dadurch habe der Ort eine Sehenswürdigkeit und auch eine schöne Möglichkeit zum Spazierengehen gewonnen. „Seit dem gibt es mehr Verkehr, mehr Besucher und auch vollere Fähren“, urteilt der stellvertretende Ortsbeiratssitzende.

„Auch das aktuelle Bauvorhaben zeigt, dass das Gebiet immer mehr gewinnt“, so Seidel. Damit würden Hohe Düne und auch Markgrafenheide zunehmend für die „andere Seite“ erschlossen.

„Wir kommen ursprünglich aus Warnemünde und Hohe Düne“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der WG Warnow. Daher habe die WG dort bereits Wohnungsbestand und hätte sich in den vergangenen Jahren darum bemüht, einige Grundstücke von Privatleuten anzukaufen. „Dadurch sind wir sehr daran interessiert, die Gesamtentwicklung mit voranzutreiben“, so Hildebrandt. Die WG biete in ganz Rostock vielfältige Wohnmöglichkeiten mit unterschiedlichem Preisgefüge. Welche Zielgruppe finanziell von dem neuen Projekt angesprochen werde, könne er noch nicht sagen. „Das wird man sehen.“

Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch in Hohe Düne gewachsen: Mittlerweile würden laut Seidel vermehrt auch Familien in den ruhigen Ort an die Ostsee ziehen. Einwohner müssten sich nur mit weiteren Wegen arrangieren. „Aus jetziger Sicht war es vielleicht ein Fehler, die Schule in Markgrafenheide nach der Wende abzureißen.“ Zumindest sei mit dem Geschäft auf dem Grundstück eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe geschaffen worden.

Von Johanna Hegermann

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